CSU-Kandidatenwahl in Kaltenberg

Aufgalopp in der Ritter-Arena

Kießling in Kaltenberg
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Michael Kießling strahlte, als er sein Traumergebnis von 96,6 Prozent der Stimmen vernahm. Damit wurde er in der Kaltenberger Ritter-Arena zum CSU-Direktkandidaten für den Bundeswahlkreis Landsberg-Starnberg-Germering gekürt.
  • Dieter Roettig
    vonDieter Roettig
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Kaltenberg – Wo sonst der Schwarze Ritter durch die Arena tobt, siegte diesmal ein anderer Schwarzer ganz ohne Kampf mangels Gegenkandidat: Michael Kießling, seit 2017 CSU-Abgeordneter im Deutschen Bundestag, wurde in der Arena von Schloß Kaltenberg mit 96,6 Prozent der Delegierten-Stimmen erneut zum Direktkandidaten für den Bundeswahlkreis Landsberg-Starnberg-Germering gekürt. Die regionale K-Frage war in der Rekordzeit von einer Stunde erledigt.

Coronabedingt fand die Delegiertenversammlung unter strengen Hygienemaßnahmen in der Arena statt, sonst Austragungsort der weltberühmten Kaltenberger Ritterspiele. Die Präsenzveranstaltung war ursprünglich in der Germeringer Stadthalle geplant, wurde aber wegen der Pandemie kurzfristig abgesagt. Kießlings guter Draht zu Heinrich Prinz von Bayern ermöglichte den Ausweichtermin im überdachten Teil der Tribüne, wo die Delegierten aus den Kreis- und Ortsverbänden im vorgeschriebenen Abstand ihre Stimmzettel ankreuzen konnten.

Stefanie von Winning, Kreisvorsitzende in Starnberg, und Oliver Simon, Ortsvorsitzender in Germering, führten zügig durch die Wahl. 140 der 145 Delegierten machten ihr Kreuzerl bei Michael Kießling, der sich gerührt für das Votum bedankte. Erste Gratulanten waren Landtagsabgeordneter Alex Dorow, Josef Loy vom Bezirkstag Oberbayern und Landrat Thomas Eichinger, der an diesem Tag Geburtstag hatte.

Um die Veranstaltung nicht unnötig in die Länge zu ziehen, verzichtete Michael Kießling auf seinen Rechenschaftsbericht und verwies auf einen reich bebilderten Flyer, der am Eingang verteilt wurde. Darin zieht der 47-jährige eine beeindruckende Bilanz seiner Tätigkeit in Berlin. Er nahm in bislang 78 Sitzungswochen an 219 Plenarsitzungen teil, hielt 27 Reden im Bundestag und legte zwischen Berlin und seinem Wahlkreis 174.600 Kilometer zurück.

Stefanie von Winning lobte Kießlings Bürgernähe mit stets offenen Ohren für Nöte und Anliegen sowie den ständigen Kontakt zur Basis. Der Kontakt zu den Menschen sei für Kießling keine Floskel, sondern eine Herzensangelegenheit.

Mit Blick auf die Bundestagswahl im September betonte Michael Kießling, es gelte mit allen Mitteln die christlich-sozialen Werte gegen das drohende Rot-Rot-Grün zu verteidigen. Dafür werde er sich mit aller Kraft einsetzen.

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