Energiekarawane in Marsch gesetzt

Da bleibt selbst dem Lama die Spucke weg

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Führen die Lamas beim Start der Energiekarawane im Fuchstal: Bürgermeister Erwin Karg (vorne) und zweiter Bürgermeister Martin Brennauer.

Leeder/Unterdießen – So manchem erstaunten Passanten ist die Spucke weggeblieben, als Bürgermeister Erwin Karg, sein Vize Martin Brennauer und VG-Auszubildende Johanna Dachs drei Lamas vom Hofgartenhaus zum ehemaligen, 2007 aufwändig sanierten Lehrerhaus hinauf und wieder zurück führten. Die ungewöhnliche Aktion bildete den Auftakt zur Energiekarawane im Landkreis.

Bis 2. Dezember werden zehn Energieberater in Leeder und in Unterdießen jeweils eine Stunde mit interessierten Hausbesitzern kostenfrei abklären, mit welcher Sanierung (etwa Dachdämmung, Fassadenschutz, neue Fenster) sich der Verbrauch minimieren lässt. Bürgermeister Karg schilderte, dass es sich um ein Pilotprojekt im Landkreis handle. Sollte die Aktion in Leeder und in Unterdießen Anklang finden, werde sie in weiteren Gemeinden angeboten. 400 Haushalte wurden über die VG Fuchstal gezielt angeschrieben. Martin Brennauer – er ist vor Ort der Koordinator – sieht ein „großes Potenzial“ in der energetischen Gebäudesanierung. Im Landkreis Landsberg sei Öl noch ein wesentlicher Faktor beim Verbrauch.

Die Energiekarawane, zu deren Auftakt auch Kinder der Klasse 3c der Grundschule Asch mit Lehrerin Johanna Strobl eingebunden waren, ist ein offensives Herangehen. Jasmin Dameris, Klimaschutzmanagerin des Landkreises, erklärt: „Es hat sich herausgestellt, dass das bloße Angebot einer Energiesprechstunde nicht optimal genutzt wird. Mit der Energiekarawane kommen wir nun ins Haus“.

Übrigens: Beim Auftakt in Leeder ist nicht nur manchem Passanten die Spucke weggeblieben. Auch die drei Lamas der Familie Leiner vom Weldener Hof verhielten sich ganz brav.

Johannes Jais

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