Eintrag ins Goldene Buch

Bischof Bertram Meier in seiner Heimat Kaufering

Bischof Bertram Meier - Goldenes Buch Kaufering
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Zwischen Kaufering-Tasse und FFP2-Maske: Augsburgs Bischof Bertram Meier trägt sich in das Goldenen Buch der Markgemeinde Kaufering ein.
  • VonAndrea Schmelzle
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Kaufering – Als erste Persönlichkeit hat sich gestern Dr. Bertram Meier, Bischof von Augsburg, in Anwesenheit von Bürgermeister Thomas Salzber­ger sowie den Pfarrern Helmut Friedl und Jürgen Nitz in das Goldene Buch der Marktgemeinde eingetragen – und hat dafür eigens ein Stück Heimat geschnuppert.  

„Seins ist ja stolzer als meins“, scherzt Bischof Bertram Meier, als er Kauferings Gemeinde­oberhaupt gegenübertritt. Und meint damit Salzbergers Bürgermeisterkette die er für diesen feierlichen Anlass trägt: den Eintrag des Bischofs ins Goldene Buch Kauferings. Das gibt es erst seit vergangenem Sommer. Persönlichkeiten, die sich auf verschiedenste Weise verdient gemacht haben, dürfen sich hier verewigen. Wer genau das, ist – darüber entscheidet der Bürgermeister. Bisher war das Buch leer. Das hat sich gestern, nach einigen Anläufen, die immer wieder coronabedingt verschoben werden mussten, geändert. Meier, der Anfang des vergangenen Jahres zum Bischof von Augsburg ernannt worden war und im Juni seine Weihe empfangen hatte, freut sich „als Kind Kauferings“, den ersten Eintrag vornehmen zu dürfen: „Es ist mir eine Freude und eine Ehre zugleich.“

Geboren in Buchloe, ist Meier in Kaufering aufwachsen und hat hier gelebt, bis er zum Studieren nach Augsburg ging. „Ich habe nie die Wurzeln vergessen, die mir hier in diesen Erdboden gelegt worden sind“, betont er. Sein Elternhaus war in der ehemaligen Ringstraße angesiedelt, die später nach seinem Vater in die Hans-Meier-Straße umbenannt worden sei, berichtet er. Und schwelgt in Erinnerungen: von seinem alten Schulweg oder seinen Vereinstätigkeiten, etwa bei den Jugend­pfadfindern, beim VfL oder in der Theatergruppe. Er habe die Flügel genutzt, die ihm „hier gewachsen“ seien.

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