Baden wird teurer

Für einen Besuch im Lechtalbad in Kaufering müssen Badefreunde ab April tiefer in die Tasche langen. Foto: Archiv

Schlechte Nachrichten für die Besucher der Landkreisbäder: Das Baden wird mit Beginn der Sommersaison teurer. Dies beschloss der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Besonders betroffen ist das Lechtalbad in Kaufering, aber auch in den Freibädern Greifenberg und Thaining steigen die Preise.

Zuletzt wurden die Tarife zum 1. März 2009 erhöht. Ausgenommen waren damals die Familiensaisonkarten. In Zukunft müssen auch Familien mehr für ihren Besuch zahlen. In Kaufering steigt der Preis von 140 auf 150 Euro, in Thaining und Greifenberg kostet die Karte nun 120 statt 110 Euro. Während es in den Warmfreibädern die einzige Tarifanpassung bleibt, werden in Kaufering künftig auch einzelne Be­- sucher sowie Vereine und Schulen mehr zur Kasse gebeten. So steigen die Preise für Erwachsene und Jugendliche durchschnittlich um sechs Prozent. Vereine und Schulen müssen für ihre Übungsstunden sogar 25 Prozent (30 Prozent ermäßigt) mehr bezahlen. Grund für die Erhöhungen sind laut Kämmerer Jürgen Felbinger die gestiegenen Energiekosten der Bäder. Allein beim Strom beziffert er den Mehraufwand im Jahr 2011 auf rund 10000 Euro. Die Kostensteigerung für Erdgas bewege sich in ähnlichem Rahmen. Zudem rechne man tarifbedingt mit wachsenden Personalkosten, erklärte Felbinger. Durch die Tarifanpassung sollen in Kaufering 18663 Euro mehr eingenommen werden. In Greifenberg und Thaining soll der Mehrerlös immerhin je 1300 Euro betragen. Keine Partnerkarte Der Vorschlag der Verwaltung, in den Bädern neben der Familienkarte auch eine Partnerkarte einzuführen, stieß dagegen auf Ablehnung bei den Kreisausschussmitgliedern. Einzig Josef Loy (CSU) sprach sich für die ermäßigte Karte aus. „Viele ältere Leute kommen mit ihrem Lebenspartner ins Bad. Denen sollten wir entgegenkommen.“ Einig war sich das Gremium hingegen, was die Anpassung der Altersregelung im Kauferinger Lechtalbad angeht. Wie in anderen Bädern bereits üblich, soll auch dort künftig für alle Jugendlichen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr der Erwachsenentarif gelten. Damit folgte der Kreisausschuss einem Vorschlag des Rechnungsprüfungsausschusses aus dem vergangenen Jahr.

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