Tod im Freibad

28-jähriger Flüchtling ertrinkt im Landsberger Inselbad

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Ein 28-jähriger Flüchtling ist am Freitagnachmittag im Schwimmerbecken (Foto, hinten) des Landsberger Inselbads ertrunken.

Landsberg – Zweiter tödlicher Badeunfall innerhalb einer Woche im Landkreis Landsberg: Nach dem 73-Jährigen am Montag im Penzinger Badeweiher ist am Samstag ein 28-jähriger Asylbewerber im Landsberger Inselbad ertrunken.

Nach Darstellung des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord sprang der junge Mann gegen 17 Uhr in den tiefen Schwimmerbereich des Freibadbeckens. Nachdem ihn kurze hektische Schwimmbewegungen nicht an der Wasseroberfläche hielten, sei er untergegangen. Ein 14- und ein 15-jähriger Schüler, beide aus Landsberg, erkannten die Notlage, sprangen dem Mann hinterher und zogen ihn vom Schwimmbadgrund an die Wasseroberfläche zum Beckenrand.

Zwei zufällig anwesende Ärzte begannen dort sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Unter laufender Reanimation sei der junge Mann ins Landsberger Klinikum gebracht worden. Vergeblich. Wenig später starb der Flüchtling.

Nach ersten Ermittlungen der Kripo ergaben sich keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. „Am Ertrinkungstod des Asylbewerbers bestehen demnach keine Zweifel“, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums. Rolf Enge von der Landsberg Polizei ergänzt: Vor dem tödlichen Sprung sei der 28-Jährige bereits einmal ins Schwimmerbecken gehopst, habe es aber aus eigener Kraft wieder zum Beckenrand geschafft.

Toni Schwaiger

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