Bahnhof mit Hindernissen

Vielleicht hilft das ja weiter… Cartoon: Pfeffer

Damit der Bahnhof Kaufering nicht länger zum unüberwindbaren Reisehindernis für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte oder Eltern mit Kinderwagen und Reisende mit schwerem Gepäck wird, haben sich die Gemeinderäte Gabriele Triebel und Hans Pilz, beide GAL, sowie Barbara Juchem, Behindertenbeauftragte des Landkreises, in einer Peti­tion an den Landtag gewandt.

Die Deutsche Bahn AG führt gerade mit dem Verkehrsministerium Gespräche über den barrierefreien Ausbau von Bahn­höfen. In ihrem Schreiben an den Landtag bitten die drei Unterzeichnenden nun darum, „den Bahnhof Kaufering mit seinen Bahnsteigen 2 und 3 in die Priorisierung/Mittelfristplanung aufzunehmen.“ Längst überfällig sei diese Maß­nahme – und, angesichts einer Frequentierung mit etwa einer Million Fahrgästen pro Jahr, die schiere Notwendigkeit. Klar sei auch, dass sich im wachsenden Landkreis Landkreis alle bereits bestehenden Probleme künftig noch weiter verschärfen würden. Mit dem Zukauf von Grundstücken für den Bau neuer Parkflächen, aber auch, indem Mittel zur Errichtung einer WC-Anlage und für den Bau eines barrierefreien Zugangs zur Bahnsteigunterführung in den Haushalt eingestellt worden seien, habe der Markt Kaufering sein Soll mehr als erfüllt, so das Trio; nun sei das Land gefordert.

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