Bald kommt das Jugendhaus in Schondorf

Blauen Dunst, Drogen, Ausgrenzung und schlechte Laune – all das wollen die Schondorfer Jugendlichen in ihrem neuen Jugendhaus nicht haben. Rund 15 Buben und Mädchen haben sich vor kurzem mit Mitgliedern des Jugendfördervereins und mit Jugendpflegerin Kristina Krone im „Kuba“ zum „Meet and Greet“ getroffen. Dort wurde der gedankliche Grundstein für das in Planung befindliche Jugendhaus gelegt.

Vier Fragen standen im Mittelpunkt des kreativen Nachmittags: „Was muss ein ideales Jugendhaus haben?“, „Was sollte in einem Jugendhaus nicht sein?“, „Was soll im Jugendhaus passieren?“ und „Wie soll das Jugendhaus heißen?“. Eine ganze Menge fiel den Anwesenden zur ersten Frage ein: Ganz oben auf der Wunschliste stehen Kicker und Billardtisch, eine Feuerstelle im Garten und vielleicht ein Pizzaofen. Außerdem wünscht sich der Nachwuchs gemütliche Sofas und Pflanzen für eine wohnliche Atmosphäre. In Sachen Programm freut man sich auf Kickerturniere und Konzerte und auf einen kommunikativen Treff, in dem man sich erholen oder auch gemeinsam kreativ sein kann. Als Beispiel für ein aktives Miteinander wurden Musizieren, Kochkurse oder die Einrichtung einer Nachhilfebörse genannt. Außerdem soll ein Jugendhausrat gegründet werden. Auch in den meist anglophilen Namensvorschläge der Jugendlichen kam der Wunsch nach regem Miteinander zum Ausdruck: ToGEThere gehörte ebenso dazu wie „Youth Station“ – in Anspielung auf den benachbarten Bahnhof –, „Juba“ als Pendant zu „Kuba“, oder „Space for Youth“. Homepage? Auf großes Interesse stieß das Architekturmodell, dass Planer Kurt Bergmaier kurz erläuterte. Denn in den nächsten Monaten wollen sich die Jugendlichen mit Kristina Krone bereits erste Gedanken zur Innenausstattung des Jugendhauses machen. Damit die Zeit bis zum ersten Spatenstich und bis zur Fertigstellung des Gebäudes ein bisschen schneller vergeht, möchte die Jugendpflegerin die Jugendlichen in Kürze zu einem Skitag einladen. Außerdem sucht Krone Computerfreaks, die es drauf haben, eine Homepage für das Jugendhaus auf die Beine zu stellen. Sie soll den Jugendlichen während der Bauphase ein Forum bieten, wo sie Ideen und Informationen zum Projekt ausaustauschen können. Im Rahmen der Jungbürgerversammlung am 20. Januar sollen die Ergebnisse des „Meet and Greet“ nochmals in großer Runde vorgestellt und diskutiert werden. Damit das Jugendhaus in den Köpfen aller Schondorfer präsent bleibt, wurde beim „Meet and Greet“ eine bunte „Bautafel“ gepinselt, die mittlerweile den Baugrund ziert: „Jugendhaus Schondorf – come soon“, steht darauf.

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