Bald wird ausgeschrieben

Gute Nachrichten für die Gemeinde Denklingen: 382000 Euro erhält die Kommune aus dem Konjunkturpaket II. Mit diesem Zuschuss, der sich aus Mitteln des Bundes und des Freistaates zusammensetzt, wird die energetische Sanierung des alten Grundschulgebäudes im Ortsteil Epfach gefördert. Die ehemalige Schule soll zur Kindertageseinrichtung umgebaut werden (KREISBOTE berichtete).

„Durch die Gesamtkosten von 437600 Euro gibt diese Maßnahme wichtige Impulse für die regionale Bauwirtschaft“, begründete die Regierung von Oberbayern den Förderbescheid in einer Presserklärung. „Als willkommener Nebeneffekt“, wie es dort weiter heißt, werde die Maßnahme „in Zukunft durch den verringerten Brennstoffverbrauch zum Schutz unseres Klimas beitragen und auch den Bauherrn durch künftig niedrigere Betriebskosten entlasten“. Mit dem Zuschuss sollen vor allem der Vollwärmeschutz, der Austausch der Fenster, die Lüftung und die geplante Hackschnitzelheizung gefördert werden. Die Kosten in Höhe von 437600 Euro, aus denen sich die Förderhöhe errechnete, decken jedoch lediglich die energetische Sanierung des Gebäudes ab. Denn nur hierfür bekomme die Gemeinde Mittel aus dem Konjunkturpaket II – nicht aber für den Umbau zur Kinderkrippe, wie Denklingens Bürgermeisterin Viktoria Horber erläuterte. Der Innenausbau, der nötig ist, um aus dem Haus eine Kindertageseinrichtung zu machen, wird die Gemeinde dann zusätzlich rund 300000 Euro kosten. Hierzu müssen unter anderem noch Wände versetzt und ein Aufzug gebaut werden. Für diese Umbaumaßnahmen will die Gemeinde aber ebenfalls noch einen Förderantrag an die Regierung von Oberbayern stellen und erhofft sich dafür noch Zuschüsse aus einem anderen Topf. In einer der nächsten Gemeinderatssitzungen soll nun die fertige Planung für Sanierung und Umbau vorgestellt und die Maßnahme endgültig beschlossen werden, damit möglichst schnell die Ausschreibungen gemacht und mit dem Bau begonnen werden kann. Bezugsfertig September ‘10 Schließlich solle die Einrichtung dann am 1. September nächsten Jahres komplett bezugsfertig sein, sagte Horber. Spätestens im kommenden September/Oktober will die Gemeinde beginnen, Eltern mit Postwurfsendungen auf die Kinderkrippe aufmerksam zu machen – und zwar nicht nur im Gemeindegebiet Denklingen, sondern auch in allen umliegenden Orten. Die Gemeinde muss erst ausreichenden Bedarf nachweisen, um dann vom Landratsamt Landsberg eine Betriebserlaubnis für die Kinderkrippe zu erhalten, erklärte Horber.

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