Banges Warten auf Genesung – Dezimierter TSV Landsberg geht mit Niederlage in die Winterpause

Die Fußballer des TSV Landsberg haben sich am vergangenen Samstag mit einer Niederlage gegen das Juniorteam des FC Augsburg in die Winterpause verabschiedet. Mit 0:2 unterlagen die Frankl-Schützliche gegen die spielstarken aber durchaus schlagbaren Fuggerstädter.

Schon zu Beginn der Heimpartie standen die Vorzeichen schlecht für den Gastgeber: Mit Michael Bugdoll, Markus Obermayer, Patrick Starker und Adem Sadak fehlten wiederum vier wichtige Bausteine. Wahrscheinlich waren die TSV-Akteure noch in Gedanken bei ihren verletzten Kollegen, als es nach einer Fehlerkette bereits in der zweiten Minute 0:1 aus stand. Nach diesem frühen Gegentor benötigten Bonfert, Stroh­hofer und Co. einige Minuten, um sich wieder zu fangen. In der Folgezeit ergaben sich dann auf beiden Seiten einige Gelegenheiten. Die Landsberger scheiterten dabei immer wieder an der Zielgenauigkeit, die Gäste am überragenden TSV-Keeper Johannes Steiner. In zweiten Durchgang legten die Hausherren ihre Scheu vor den jungen Wilden aus Augsburg ab und bestimmten über weite Strecken das Spiel. Aber weder Andreas Rössle noch Elmin Korora trafen aus aussichts­-reicher Position. Als die Gäste in der 70. Minute einen Elfmeter verschossen, keimte noch einmal Hoffnung im Lager des TSV Landsberg auf. Doch mehr als zwei Aluminiumtreffer durch Sebastian Bonfert und David Riedlbauch war nicht drin. Besser machte es hingegen das Nachwuchsteam des Zweitligisten. Mit einem mustergültig vorgetragenen Konter erhöhten diese in der 78. Minute auf 2:0. Dieses Ergebnis hatte bis zum Schlusspfiff des gut leitenden Unparteiischen denn auch Bestand. Dementsprechend enttäuscht waren alle beteiligten nach dem Schlusspfiff: „Heute hätten wir nicht verlieren dürfen. Augsburg war durchaus schlagbar“, war Trainer Jochen Frankl zu entlocken. Abteilungsleiter Andy Jung zog einen Schlussstrich unter das erste Halbjahr in der Landesliga: „Mit 23 Punkten liegen wir nicht im Soll. Ich will nicht permanent unser Verletzungspech in den Vordergrund stellen, aber was mit einem gesunden Kader möglich ist, hat man die ersten zehn Spiele gesehen. Daher bin ich optimistisch, dass wir in der Rückrunde eine ähnliche Serie starten können.“

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