Hoffen auf Genehmigung

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Im Großen und Ganzen soll das Geltendorfer Feuerwehrhaus an der Türkenfelder Straße so gebaut werden, we es Planer Robert Wagner bereits im Juni vorgesehen hat. Auch das Hausener Feuerwehrhaus soll nun angegangen werden.

Geltendorf – Zuletzt ging alles ganz schnell: Der Gemeinderat hat den Bauantrag für das neue Feuerwehrhaus beschlossen, und bereits am nächsten Tag wurde die Planung im Landratsamt Landsberg eingereicht. Man hofft nun auf eine Genehmigung bis Mitte Januar, so dass bereits in zwei Monaten mit der Ausschreibung begonnen werden könnte. Nachdem Geltendorf nun auf den Weg gebracht ist, kommt auch der Umbau des Feuerwehrhauses in Hausen wieder aufs Tapet.

Der Neubau an der Türkenfelder Straße wird weitgehend so realisiert, wie es Planer Robert Wagner bereits im Juni vorgestellt hatte. Als geringfügige Änderung kamen nun noch eine Überdachung für die Zufahrt sowie eine Stahlbetonplatte mit Antirutschbeschichtung hinzu. Das Stüberl im Obergeschoss wird etwas vergrößert.

Bei den Kosten geht man mittlerweile von 2,75 Millionen Euro aus. Der Umbau des Hausener Feuerwehrhauses hat jahrelang auf Eis gelegen, soll aber nun ebenfalls angegangen werden. Die Planung sieht vor, ein gutes Drittel des Bestandsgebäudes abzureißen. Vorne und hinten sind Anbauten angedacht, ein neuer Lagerraum soll entstehen und das undichte Dach saniert werden. Das Problem bei den Anbauten sei, dass aufgrund der Grundstücksgröße die vorgeschriebenen Abstandsflächen nicht eingehalten werden könnten, erklärte Planer Helmut Gleiser im Feuerwehrausschuss.

Deshalb müssten zunächst Gespräche mit den Genehmigungsbehörden geführt werden. Die Kostenschätzung für die Baumaßnahme liegt bei etwa 180.000 Euro. Bürgermeister Wilhelm Lehmann (Unabhängige Bürger/UB) kündigte an, die Planung demnächst im Gemeinderat zur Beschlussfassung vorzulegen. Fraktionskollege Christian Engelstädter regte an, die Maßnahme über zwei Haushaltsjahre zu strecken. Vorgezogen wird unter Umständen die für 2018 vorgesehene Anschaffung eines neuen Hilfsgruppenfahrzeuges (HLF) für die Geltendorfer Wehr. Ersetzt werden soll damit laut Kommandant Hans Georg Liegsalz ein Fahrzeug, das mittlerweile 21 Jahre alt sei und starke Rostschäden aufweise. „Reparaturtechnisch ist das ein Fass ohne Boden.“

Da zur Zeit viele Wehren der Region neue Fahrzeuge anschaffen, bevor die schärfere Abgasnorm Euro 6 auch für Feuerwehrfahrzeuge in Kraft tritt, will sich Geltendorf unter Umständen an einer Sammelbestellung beteiligen und dadurch etwas Geld sparen. Einstimmig sprach der Feuerwehrausschuss eine entsprechende Empfehlung an den Gemeinderat aus.

Ulrike Osman

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