Raupenalarm im Reischer Talweg

Goldafter macht sich über Eichen her

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Keinesfalls berühren: die Raupe des Goldafters.

Landsberg – Beim Spazierengehen am Reischer Talweg wird dem ein oder anderen bereits die Absperrung bei den Eichen aufgefallen sein. „Wie in den vergangenen Jahren hat sich dort wieder der Goldafter über die Bäume hergemacht“, so Stadtsprecher Andreas Létang.

Der Goldafter ist eine heimische Schmetterlingsart, dessen Raupen (Foto) bis zu 4,5 Zentimeter lang werden und mit zwei leuchtend roten Trichterwarzen am hinteren Körperbereich ausgestattet sind. Der mehrjährige Befall sei für den Baum sehr problematisch, betont Létang, und beim Menschen könne eine Berührung mit den Brennhaaren Hautreizungen bis hin zu allergischen Reaktionen auslösen. Aus diesem Grund habe der Bauhof bereits als erste Sofortmaßnahme den Bereich abgesperrt.

In Rücksprache mit der Landesanstalt für Forst und Landwirtschaft sieht das städtische Forstamt vom Einsatz von Spritzmitteln ab. Daher sei als nächste Aktion ein Absaugen der Raupen durch eine Spezialfirma geplant, um die Population vor dem Eierlegen zu reduzieren. Im Herbst sollen dann je nach Notwendigkeit die Gespinnste, wie die Puppennester genannt werden, herausgeschnitten werden. Forstamtsleiter Michael Siller appelliert an die Bevölkerung, den abgesperrten Bereich nicht zu betreten und die Raupen nicht zu berühren.

Erneut vom Goldafter befallen: die beiden Eichen im Reischer Talweg.

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