Mit Baustellen leben und lernen

Topmoderne Ausstattung nach der Sanierung: Die stellvertretende Schulleiterin am Dominikus-Zimmermann-Gymnasium, Martina Beck, zeigt den Schülersprechern Christoph Plöger, Julia Löcherer und Benedikt Weisensee (von links) die neuen Geräte. Fotos: Bauch

Mit einer Großbaustelle leben und lernen mussten die Schüler und Lehrer des Dominikus-Zimmermann-Gymnasiums (DZG) seit April dieses Jahres. Pünktlich zum neuen Schuljahr sind die Sanierungsarbeiten am Schulzentrum abgeschlossen – zumindest am DZG. Jedem Klassenzimmer steht nun eine hochmoderne technische Ausstattung zur Verfügung. „Insgesamt stellte der Landkreis für die Sanierung an vier Schulen 13,8 Millionen Euro bereit“, sagte Landrat Walter Eichner (CSU).

„Der Landkreis hat seinen Auftrag wahrgenommen und das Maximale für unsere Zukunft investiert“, fand Landrat Eichner bei der Begehung des frisch sanierten Abschnittes am DZG. „Wir haben das Schulzentrum in Bezug auf den Brandschutz saniert“, erklärte Chris-tian Kusch, Sachgebietsleiter für Hochbau im Landratsamt. Des weiteren habe man neue Wände gezogen und die Fassade energetisch auf Vordermann gebracht, um besseren Wärmeschutz zu gewährleisten. In allen Klassenzimmern wurden die Böden und die Beleuchtung erneuert, ebenso gibt es nun eine automatische Nachtauskühlung. Insgesamt vier Klassenzimmer konnten für das DZG, ebenso wie für die angrenzende Johann-Winklhofer-Realschule (JWR), durch die Verlegung der Toiletten dazugewonnen werden. Alle Klassenzimmer sind jetzt barriere­- frei, zudem gibt einen Aufzug, den in der Bewegung beeinträchtigte Schüler nutzen können. „Bisher mussten wir darauf achten, dass die Rollstuhlfahrer in den unteren Klassenzimmern unterrichtet werden“, erklärt Schulleiter Bruno Bayer. „Das ist jetzt nicht mehr unbedingt erforderlich.“ „Wunschlos glücklich“ ist man laut Bayer in Bezug auf die Sanierung. Der Schulbetrieb habe trotz Baustelle normal weiterlaufen können. „Ich zeige Respekt vor den Schülern, die die Baustelle in ihren Alltag gut aufgenommen haben“, ist der Schulleiter voll des Lobes. Und Schülersprecher Christoph Plöger antwortet darauf: „Wir haben das gerne in Kauf genommen.“ Was im Hin­blick auf die moderne Neuausstattung der Unterrichtsräume nicht verwundert: In jedem Klassenzimmer befindet sich nun ein Lehrercomputer, der über einen zentralen Server läuft. Außerdem gibt es jeweils einen Beamer mit dazugehöriger EDV- Ausstattung und eine Dokumentenkamera, der „Visualizer“, der die alten Projektoren ersetzt. „Die Schule ist jetzt nicht nur von außen frisch und neu“, freute sich Plöger. Die Gesamtsanierung des Landsberger Schulzentrums soll bis Frühjahr kommenden Jahres fertiggestellt sein, denn kleinere Restarbeiten fehlen noch, können aber teilweise nicht während des Schulbetriebes statt­- finden. Insgesamt 13,8 Millionen Euro bewilligte der Kreistag für die Sanierung des DZG, der Johann-Winklhofer-Realschule, der Beruflichen Schulen und des Sonderpädagogischen Förderzentrums. „Den Löwenanteil dabei zahlt der Landkreis“, erklärte Landrat Eichner. Der Freistaat habe bereits eine Förderung von 4,43 Millionen Euro zugesichert.

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