Ulrike Scharf besucht die Wilde Woge

Ministerin im Drachenboot

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Paddelte kräftig mit beim Drachenboot-Rennen auf dem Ammersee: Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf (5. von links und kleines Foto) war Gast beim Ruderclub Wilde Woge Schondorf.

Schondorf – Als volksnah und für jeden Spaß zu haben zeigte sich Bayerns Umwelt- und Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf (CSU) bei ihrem Ammersee-Besuch anlässlich des vierten West Cup-Wettbewerbs des Ruderclubs Wilde Woge Schondorf. Zum einen nahm sie im Rahmenprogramm an einem fröhlichen Ruderspektakel teil, zum anderen wollte sie Landrat Thomas Eichinger persönlich mit einem Statement zur Thema Mückenplage danken.

Für den hohen Besuch aus dem Münchener Ministerium hatte sich ein illustres CSU-Empfangskomitee im Strandbad-Café Forster eingefunden: Neben dem Landrat waren auch Landtagsabgeordneter Alex Dorow, Denklingens Bürgermeister und Bundestagskandidat Michael Kießling, Uttings Ortsvorsitzender Ralph Seitz, Schondorfs Vizebürgermeister Martin Wagner sowie Kreisgeschäftsführer und Gemeinderat Rainer Jünger, der Ulrike Scharf eingeladen hatte, zugegen.

Sicher mit dem Stechpaddel

Inmitten der aktiven Ruderer, Kajakfahrer oder Stand­Up-Paddler und den vielen Gästen führte die Ministerin anregende Gespräche und hatte sichtbar Spaß am Geschehen – auch bei der Teilnahme am Drachenboot-Rennen. Zusammen mit 19 Honoratioren pflügte sie sich gegen die „Bavarian Kongs“ des Kanu-Regatta-Vereins München durch die Ammersee-Wellen, genau beobachtet von einem Kamerateam des Bayerischen Fernsehens. Dessen Ex-Kollege Alex Dorow kommentierte humorvoll von Land aus das Drachenboot-Rennen, bei dem die Ruderprofis auf den letzten Metern wie durch ein Wunder gegen die Promis verloren…

Hatte ihren Spaß beim Ammersee West Cup in Schondorf: Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf. Hier mit Gemeinderat Rainer Jünger, Landrat Thomas Eichinger und dem Bundestagskandidaten Michael Kießling (von links).

Bevor die Ministerin den Organisatoren Carlo Forster und Thomas Dittler bei der Siegerehrung der ernsthaften Wettbewerbe assistierte, machte sie noch einen Abstecher zur benachbarten Wasserwacht. Sie verabschiedete sich vom Schondorfer Vorsitzenden Stefan Birkner, nachdem sie gerade ihr Ehrenamt als Wasserwachts-Landeschefin nach acht Jahren an den Landtagskollegen Thomas Huber aus Ebersberg abgegeben hatte.

In ihrem Schlusswort dankte die Ministerin ausdrücklich Landrat Thomas Eichinger, der mit der Anschubfinanzierung eines Mücken-Monitorings am Ammersee einen ersten offiziellen Schritt zur Bekämpfung der Mückenplage gemacht habe. Sie wolle sich auf jeden Fall dafür stark machen, nach Auswertung des Monitorings und Prüfung der Gesetzeslage einen Einsatz des Bodenbakteriums BTI für eine biologische Mückenbekämpfung zu befürworten. Die Aktion „Mückenplage? – Nein, Danke!“ von Gemeinderat Rainer Jünger sei hier eine sehr gute flankierende Maßnahme. Echings Strandhaus-Wirtin Miriam Pavic nutzte die Gunst der Stunde und erzählte Ministerin und Landrat von ihren existenz-bedrohendem Dauerkampf gegen die Mücken.

Auch auf den seit 25 Jahren geforderten Radweg entlang der Birkenallee von Dießen nach Fischen (siehe auch nebenstehender Bericht) wurde die Umweltministerin von Besuchern angesprochen. Sie sei optimistisch, dass hier jetzt Bewegung reinkomme, meinte sie. Die erfolgreiche Unterschriftenaktion für ein Bürgerbegehren der Pähler Radwegbefürworter sei hier ein erster Schritt.

Dieter Roettig

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