"Heute suchen wir mal die Guten"

Landsberger Ausbildungsmesse in Kaufering war ein Riesenerfolg

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Die 10. Ausbildungsmesse in Kaufering ist eröffnet.
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Die 10. Ausbildungsmesse in Kaufering ist eröffnet.

Kaufering – Azubis sind bekanntlich Mangelware geworden und die Unternehmen und Handwerksbetriebe scheuen heute weder Kosten noch Mühe, den dringend benötigten Nachwuchs zu umwerben. Das konnte man auf der diesjährigen 10. Landsberger Ausbildungsmesse, die bekanntermaßen in Kaufering stattfindet, sehr gut beobachten. Dementsprechend zufrieden zeigte sich der Organisator der Messe, Markus Wasserle. „Ich bin zufrieden, weil es die Aussteller auch sind“, sagte Wasserle, der sich zum Schluss der Messe bei seinen Unternehmerkollegen umgehört hatte.

Aber auch den Jugendlichen scheint es gefallen zu haben. Viele Gespräche mit Ausbildungsleiter und Personalchefs wurden geführt, erste Kontakte geknüpft und auch Praktika vereinbart. Ein Aussteller sprach sogar von einer Art „Volksfeststimmung“. Daran hatte sicherlich auch das 33 Meter hohe Riesenrad seinen Anteil, dass die Firma Eicher gesponsert hatte. Aber eben nicht nur. Die lockere Atmosphäre und das Ambiente einer Messe machte es den jungen Menschen leicht, die Berufswelt zu erkunden, zumal viele Unternehmen ihre Azubis für Auskünfte mitgebracht hatten. Die Kontakte fanden somit quasi auf Augenhöhe statt.

Wer Glück hatte, konnte sogar während einer Riesenradfahrt mit Ausbildern und Personalchefs sprechen. So nutzte beispielsweise die VR-Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg eine der Gondeln für das „Speeddating“. Einige der Schülerinnen und Schüler hätten großes Interesse am Bankenberuf gezeigt, bestätigt Melissa Kranz dem KREISBOTEN. Zusammen mit einigen Kolleginnen und Kollegen betreute die Geschäftskundenberaterin im Riesenrad den potentiellen Nachwuchs.

In nur zwei Messetagen ist es Markus Wasserle und seinem Team gelungen, Firmen mit Schülerinnen und Schülern zusammen zu bringen. Am Eröffnungsabend waren es vielfach junge Leute, die mit ihren Eltern kamen und oft gezielt Aussteller in bestimmten Berufsgruppen besuchten. Am Freitagvormittag waren es dann komplette Schulklassen, die das Ausstellungsgelände an der Bayernstraße quasi überschwemmten. Insgesamt, so Markus Wasserle, seien rund 2.300 Schüler von 19 Schulen aus fünf Landkreisen auf der Messe unterwegs gewesen. Auch die Angebotsseite konnte sich sehen lassen. 115 Firmen und Behörden waren mit Ständen auf der Messe vertreten. Imposant auch die Zahl der Berufsbilder. Über rund 250 Berufe aus unzähligen Branchen konnten sich die jungen Leute informieren.

Begonnen hatte die Ausbildungsmesse mit einem Paukenschlag. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger kam eigens aus München angereist. Was er in Kaufering sah, begeisterte ihn. Das sei eine absolut professionelle Veranstaltung lobte der Staatsminister Organisator Markus Wasserle nach dem Messerundgang. Besonders imponierte Aiwanger, dass die regionale Wirtschaft in fast der gesamten Breite vertreten war. „Das ist eine wichtige Messe, weil es um die Jugend geht.“ Es müssten nicht alle studieren, stellte Aiwanger fest.

Landtagsabgeordnete und gleichzeitig Kauferings 2. Bürgermeisterin Gabriele Triebel zeigte sich genauso begeistert. Was ihr nicht ganz gefiel, war die Tatsache, dass die Messe in Kaufering als „Landsberger Ausbildungsmesse“ firmiert. „An der Namensgebung müssen wir noch was machen“, sagte die amtierende Rathauschefin schmunzelnd.

Sehen und gesehen werden lautet das Motto der beiden Kauferinger Bürgermeisterkandidaten, die am 6. Oktober zur Wahl stehen. Für Landsberg war die 2. Bürgermeisterin Doris Baumgartl gekommen.

Die Stände der Aussteller waren absolut professionell. Einen treffenden Werbespruch, weil so schön zweideutig, hatte sich die Bundespolizei einfallen lassen: „Heute suchen wir zur Abwechslung mal die Guten“. Das wünschen sich auch viele Firmen bei der Suche nach ihrem Nachwuchs.
Siegfried Spörer

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