Beraten und pflegen

Thomas Söldner freut sich auf seine neue Aufgabe in den beiden Kreisseniorenheimen. Foto: Larson

Die Kreisseniorenheime in Greifenberg (Theresienbad) und Vilgertshofen, stehen unter neuer Führung: Thomas Söldner ist seit Sonntag Nachfolger von Betriebsleiter Anton Schmid. Dieser verabschiedete sich jetzt in die zweite Phase der Altersteilzeit und wird nach drei Jahren in Ruhestand gehen.

Der 35-jährige Iglinger, Söldner, freut sich vor allem auf „die gemeinsame Arbeit mit und für Menschen einer Region, in der ich verwurzelt bin und der ich mich selbst zugehörig fühle“. Bewohner und Mitarbeiter der beiden Kreisseniorenheime leben und arbeiten seiner Ansicht nach in Häusern, „die einen sehr guten Ruf haben und in der Qualitätsprüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung MDK stets über­- durchschnittlich gut beurteilt werden“. Diesen Qualitätsanspruch will der diplomierte Gerontologe aufrecht erhalten und fortführen. Zum einen würde die demografische Entwicklung ein weiterhin verstärktes Augenmerk auf die Versorgung demenzerkrankter Menschen nach sich ziehen, zum anderen möchte Söldner auch Menschen, die sich, mit Unterstützung, selbst versorgen können, im Auge behalten. Der neue Betriebsleiter betont: „Mir liegt es sehr am Herzen, unsere Heimbewohner zum Einen optimal zu betreuen und zum Anderen ebenso Anlaufpunkt für Angehörige und Freunde zu sein, die vernünftige Beratung suchen, um verantwortungsvolle pflegerische Entscheidungen treffen zu können. Vertrauen schaffen ist dazu die wichtigste Voraussetzung.“ Die Erweiterung der Demenzstationen in beiden Häusern ist nahezu abgeschlossen. Zusätzlich zu den Pflegekräften kümmern sich auf diesen Stationen vier Mitarbeiter in Teilzeit – zwei davon im Theresienbad, zwei in Vilgertshofen – um die soziale Therapie und bieten ein angemessenes Freizeitprogramm an: sie unternehmen Ausflüge, organisieren Feste und begleiten die regelmäßigen Veranstaltungen wie Kegeln, Singen, Gleichgewichts­- training und mehr. Unterstützt werden sie dabei von ehrenamtlichen Betreuern. Außerdem sind zehn Betreuungsassistenten, sechs im Theresienbad, vier in Vilgertshofen, speziell für diese Bewohner zuständig. Die zusätzlich geschaffenen Stellen beruhen auf einer neuen gesetzlichen Regelung, die eine bessere Betreuung für Demenzkranke gewährleisten soll. Die Kreisseniorenheime bieten nicht nur Wohn- und Pflegeplätze für Senioren, sondern auch Ausbildungsplätze für junge Menschen. In beiden Häusern absolvieren insgesamt 18 Altenpflegeschüler und Altenpflegehilfeschüler in Kooperation mit den Heimerer-Schu­- len Landsberg eine Ausbildung. Weiterhin werden in beiden Heimen Ausbildungsplätze zur Hauswirtschafterin und zur Kauffrau/-mann im Sozial- und Gesundheitswesen angeboten. Es gibt auch Plätze im Rahmen des freiwilligen sozialen Jahres und des Bundesfreiwilligendienstes. Und: Die Kreisseniorenheime sind Kooperations­partner der Fachoberschule Landsberg für die Ausbildungsrichtungen Wirtschaft und Soziales. Insgesamt bieten die Kreisseniorenheime 213 Plätze, davon 130 in Theresienbad Greifenberg und 83 in Vilgertshofen an. Diese teilen sich in Einzel- und Doppelzimmer auf. Die Appartements, jeweils mit separater Nasszelle, entsprechen dank hoher Investitionen in den vergangenen Jahren dem gehobenen Standard. Neben der qualifizierten Grund- und Behandlungspflege im Hause werden die Bewohner von nieder­- gelassenen Ärzten ihrer Wahl versorgt. Mit einer Fachkraftquote im Pflegedienst von über 50 Prozent liegen beide Heime über dem bundesdeutschen Durchschnitt.

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