Mit Berg- und Talfahrt zum 32:28

Auch wenn der Sieg der Handballer des TSV Landsberg in der Landesliga- Süd beim TSV Allach nie wirklich gefährdet gewesen ist, so haben sie doch eine Berg- und Talfahrt gezeigt.

Die Landsberger boten gegen den hoch motivierten und gegen abstieg kämpfenden Gegner einen furiosen Start und zeigten zu Beginn spielerische Glanzlichter. Über eine 3:0 zog man schnell auf ein 7:2 davon (in der 12. Minute). Das war ja nicht unbedingt zu erwarten gewesen, fehlten doch mit den verletzten Tomas Schwirkmann und Alex Neubauer und dem beruflich verhinderten Uli Knörzer wichtige Leute. Aber die taktischen Umstellungen von Hubert Müller griffen, so fand sich Severin Bart auf der Mittelposition wieder und bot in Angriff und Abwehr er eine ansprechende Leistung, aber auch die anderen Akteure hatten sich gut umgestellt. Dann kam nach dem Berg das Tal und Landsberg ließ vor allem in Abwehr nach und ermöglichte so den Allachern den Anschluss zu finden. Dank der spielerischen Überlegenheit erzielten die Lechstädter aber vorne weiter die notwendigen Treffer, sodass man mit einer verdienten 16:13Führung in die Pause gehen konnte. Zu Beginn der zweiten Hälfte war wieder „Berg“ dran. Die Abwehr stand wieder sicher und vorne lief das Spiel hervorragend. Immer wieder setzten sich die Landsberger gekonnt gegen die körperliche robuste gegnerische Abwehr durch und zeigte sich überlegen (26:19/44.). Das Spiel schien entschieden. Aber wieder hielt man das Niveau nicht und nach drei unnötigen leichten Ballverlusten waren die Gastgeber auf einmal wieder im Spiel (26:24/ 48.). Die hatten jetzt die zweite Luft und die heimischen Zuschauer sorgten nun für die entsprechende Stimmung – die Halle tobte. Aber jetzt blieben die Landsberger ruhig, ließen sie sich nicht von dem Trubel beeinflussen und nach einer Auszeit fingen die sich in der Abwehr wieder und spielten ihren Sieg nun konzentriert und souverän nach Hause. „Man hat gesehen wie nah bei uns „Genie und Wahnsinn“ beieinander liegen, aber auch Genie muss man erst einmal haben,“ sagte der Landsberger Trainer Hubert Müller nach dem Spiel. Die Mannschaft hat die taktischen Umstellungen hervorragend umgesetzt und sich auch trotz zweier Schwächephasen sich nicht hat die Butter vom Brot nehmen lassen.“ Beim nächsten Spiel am kommenden Samstag, um 17 Uhr, gegen das Schlusslicht aus Bobingen ist ein klarer Sieg natürlich Pflicht. Anschließend bestreitet die Damenmannschaft des TSV Landsberg ihr entscheidendes Spiel um den Aufstieg in die Bezirksliga.

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