Mehr Smileys

+
Erwischt: Bei Tempo 41 statt vorgeschriebenen 30 vergeht dem Smiley ganz schnell das Lachen.

Fuchstal – Zwei „Smileys“ sind im Süden von Leeder und im Osten von Asch bereits aufgestellt worden. Drei weitere dieser Messgeräte, die den Autofahrern die Geschwindigkeit anzeigen und je nach Ergebnis mit einem lachenden oder traurigen Gesichtszug bewerten, sollen folgen. So hat es jetzt der Gemeinderat mit 13:2 beschlossen.

Nach einer kurzen Diskussion haben sich die Standorte herauskristallisiert. So sollen die drei Smileys am Ortseingang Asch (von Unterdießen kommend), am Ortseingang Leeder bei den zwei Verbrauchermärkten (von der B 17 kommend) und im Bereich des Kindergartens positioniert werden.

Mit der mehrheitlichen Entscheidung entsprechen die Räte einem Antrag aus der Bürgerschaft. Wolfram Ruoff hatte als Vorsitzender der Dorfentwicklung in Leeder den Antrag gestellt, weitere Smileys zu installieren, damit Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer auf das Tempo aufmerksam gemacht werden.

Ein Smiley mitsamt Sonnenkollektor koste 3000 Euro, erwähnte Bürgermeister Erwin Karg. „Die beste Wirkung wird dann erzielt, wenn die Geräte dauerhaft stehen bleiben.“ Diskutiert wurde auch darüber, am westlichen Ortseingang von Asch einen Smiley aufzustellen. Dies hatte Gemeinderätin Franziska Welz vorgeschlagen. Autofahrer, die den Stockberg runter kämen, seien am Ortseingang von Asch in Höhe der Tankstelle oft zu schnell unterwegs. Einer der bisher zwei angeschafften Smileys steht bisher am östlichen Ortseingang neben der Römerkesselstraße.

Dass in Leeder im südöstlichen Wohngebiet, wo so manche aus Denklingen und Dienhausen nahende Autofahrer eine Abkürzung zu den Verbrauchermärkten an der Bahnhofstraße nehmen, eine Tempo 30-Zone rechtlich zulässig sei, bestätigte Franz Kreuzer von der Polizei Landsberg gegenüber der Gemeinde. Freilich sei es mit dem Aufstellen eines Schildes nicht getan. Eine bauliche Maßnahme an der Straße im Wohngebiet sei dazu sinnvoll. Generell habe er, so Franz Kreuzer auf Anfrage, aber festgestellt, dass bei 30-er Zonen Absicht und Ausführung oft „zweierlei Geschichten“ sind.

Im Gemeinderat erklärte Bürgermeister Karg, dass über einen Zeitraum von zirka drei Monaten in zwölf Anliegerstraßen ein Messgerät platziert werde. So könne – ohne sichtbare Anzeige – die Zahl der Fahrzeuge ebenso wie die Geschwindigkeit festgestellt werden. Das Messgerät werde an jeder der zwölf Straßen jeweils für eine Woche stehen.

Johannes Jais

Meistgelesen

Babys der Woche im Klinikum Landsberg
Babys der Woche im Klinikum Landsberg
Die Sparkasse Landsberg-Dießen reduziert
Die Sparkasse Landsberg-Dießen reduziert
Toll: Das erste Azubi+ ist da!
Toll: Das erste Azubi+ ist da!
Lisa will Bierkönigin sein
Lisa will Bierkönigin sein

Kommentare