Die Zukunft beginnt

Die 26 besten Absolventen der Mittelschulen wurden verabschiedet

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Sie können sich als die besten unter 350 Schülern der Mittelschulen im Landkreis bezeichnen. Geehrt wurden sie von Schulamtsdirektorin Monika Zintel (links außen), Landrat Thomas Eichinger (rechts außen) und dem VR-Bank Landsberg-Ammersee Vorstand Martin Egger (links oben).

Landkreis – „Euch steht die Welt offen!“ Nun sind auch die Absolventen der Mittelschulen im Landkreis verabschiedet und können in einen neuen Lebensabschnitt entlassen werden. Die besten von ihnen wurden im Landratsamt mit einer Ehrung bedacht.

Über eines waren sich alle Anwesenden einig: Die Schüler der Mittelschulen können stolz auf sich sein. Sie halten endlich ihre Abschlüsse in den Händen und sind ab sofort Absolventen und keine Schüler mehr. Insgesamt sind es über 350 Jugendliche, die im Landkreis ihren Abschluss gemacht haben. Als „Elite der Mittelschulen“ bezeichnete Schulamtsdirektorin Monika Zintel die 26 besten unter ihnen.

20 haben sogar eine eins vor dem Komma stehen. „Damit haben sie die besten Voraussetzungen für eine gute Ausbildungsstelle, die ihnen auch Spaß macht“, freut sich Zintel. Die meisten wüssten auch schon, wie es nach dem Sommer weitergehen soll. Von Kinderpfleger über Industriemechaniker bis hin zum Kostümschneider sind die Wünsche und Ziele der jungen Menschen vielfältig.

Gut vorbereitet für ihre indivi­duellen Karrieren sind sie auf jeden Fall. Wobei es Zintel auch wichtig war zu betonen, dass die ehemaligen Schüler nicht nur Fachwissen vermittelt bekamen. Auch für das gesellschaftliche Zusammenleben wesentliche Eigenschaften wie Offenheit, Ehrlichkeit und ein respektvoller Umgang wären Teil des Lernprozesses gewesen. Der Schulamtsdirektorin war es noch ein Anliegen, etwas zum Nachdenken mit auf den Weg zu geben: „Das Wissen hat Grenzen, das Denken aber nicht!“ Die Schüler sollten immer kritisch sein und Informationen hinterfragen, statt nur hinzunehmen.

Landrat Thomas Eichinger betonte in seiner Rede besonders die Verantwortung der jungen Menschen. „Unser Zusammenleben funktioniert, weil Menschen Verantwortung übernehmen und sich einsetzen.“ Vereine, Institutionen und andere lebten, weil sich Bürger dafür enga­gieren. Eichinger hofft, dass auch die neue Generation sich dieser Verantwortung bewusst werde. Zumal sie dadurch Kompetenzen erwerben würden, die im Berufsleben oftmals wichtiger seien als das Fachwissen. „Ich fürchte, wie man das Volumen eines Kegels ausrechnet, haben sie bald vergessen.“

Soziale und kommunikative Kompetenzen würden einem hingegen bleiben und das Berufsleben bereichern. Außerdem wünschte Thomas Eichinger den Mittelschul-Absolventen Mut und die Bereitschaft Dinge anzupacken, damit sie ihre Ziele erreichen können.

Stephanie Novy

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