Wahl der Bayerischen Bierkönigin:

Lisa vom Ammersee geht leider leer aus

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Die Familie freute sich gemeinsam aufs Finale bei der Wahl der Bayerischen Bierkönigin. Von links: Anika, Susanne, Kandidatin Lisa und Jakob Papperger.

Holzhausen/München – Am Ende hat es doch nicht zum Titel gereicht. Lisa Papperger nahm‘s sportlich und gratulierte als erste der neuen Bayerischen Bierkönigin Lena Hochstraßer. Beim großen Finale in der Alten Kongresshalle München gewann die Studentin aus Höhenrain am Starnberger See mit 48,49 Prozent der Stimmen den begehrten Titel. Lisa aus Holzhausen am Ammersee: „Wenigstens geht die Krone in unser schönes Fünfseenland.“

Die 24-jährige Mediaberaterin bereut trotz der Niederlage keine Sekunde, bei dieser Wahl mitgemacht zu haben. Immerhin schaffte sie es unter 126 Bewerberinnen in die Finalrunde der letzten Sieben. Und sie hat viel erlebt, tolle Bekanntschaften gemacht und neue Freunde gefunden.

Die Bierkrone knapp verpasst

Für das Finale hat der veranstaltende Bayerische Brauerei­bund eine grandiose Wahlnacht organisiert. Alles, was in der Bayerischen Brauereiszene Rang und Namen hat, war vertreten. Unter den Gästen natürlich auch Lisas Schwester Annika und die Eltern Jakob und Susanne, die in Holzhausen eine Zimmerei betreiben.

Eindeutiges Ergebnis

Die Finalistinnen wurden erst mit einem kleinen Einspielfilm vorgestellt, dann präsentierten sie sich live mit einer Blindbierverkostung und mussten zum Teil knifflige Fachfragen der Jury zum Thema Bier beantworten. Hier schlug sich Lisa souverän, einzig bei der Frage „Was ist Keferloher?“ musste sie passen. Neben der Fachjury konnten jetzt die Saalgäste via TED-System ihre Stimme für ihre persönliche Favoritin abgeben. Dass das Ergebnis für Lena Hochstraßer so eindeutig ausfiel, überraschte auch Moderator Roman Röll vom Bayerischen Rundfunk und Georg Schneider, Präsident des Bayerischen Brauereibundes. Er führte die neue Königin zum rotgoldenen Thron und überreichte ihr einen Blumenstrauß, während ihr die „alte“ Königin, Sabine-Anna Ullrich, die Krone aufsetzte.

Das Publikum war mit der Wahl einverstanden und applaudierte entsprechend. Trotzdem diskutierten einige Gäste, ob es fair sei, dass Teilnehmer für die vorangegangene Online-Abstimmung zehntausend „Wahlzettel“ gedruckt und verteilt haben. Oder dass Finalistinnen mit Bussen Fanclubs zur Wahlnacht gekarrt haben, die lautstark ihre Favoriten bejubelten und Stimmung machten. Genutzt hat das scheinbar nichts, wie das klare Votum für Lena zeigte.

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Dieter Roettig

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