Samt Eistauchen am Eibsee

Wasserwacht Schondorf mit toller Bilanz 

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Ehrung für langjährige Wasserwachtler in Schondorf. Auf unserem Bild (von links) Kreisvorsitzender Frank Böhm, Franziska Königl (15 Jahre), Mauricio Kaiser (20), Werner Happach (55), Johanna Portenlänger (30), Irmgard Wunder (25), Barbara Rank (40), Thomas Drexl (30), Schondorfs Vorstand Stefan Birkner und Bürgermeister Alexander Herrmann.

Schondorf – Mit 2.499 Einsatzstunden haben die Aktiven der Wasserwacht Schondorf im abgelaufenen Jahr dafür gesorgt, dass Wassersportler und Badegäste auf und am Ammersee sicher waren und bei Notfällen nichts Schlimmeres passiert ist. Ob bei Erster Hilfe am Badesteg, bei Hilfeleistung für Surfer und Segelbootbesatzungen, Sachbergungen oder Vermisstensuchen – immer waren die freiwilligen Helfer sofort zur Stelle, wenn sie etwas Verdächtiges beobachtet haben oder wenn Alarm ausgelöst wurde.

Zu diesen 2.499 Einsatzstunden kamen zehn Einsätze der Mobilen Schnelleinsatzgruppe SEG, von denen 75 Prozent der Aktiven von der Wasserwacht Schondorf kommen. Zum SEG-Einsatzgebiet gehören neben dem Ammersee der gesamte Landkreis Landsberg sowie auch Wörth- und Pilsensee und der Weßlinger See. Nachzulesen ist das in der Bilanz von Vorstand Stefan Birkner und Technischem Leiter Andreas Ficht bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung in der Sportgaststätte Schondorf.

430 Mitglieder zählt die Schondorfer Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes, davon sind 45 aktiv. Unter diesen vielseitig Aktiven haben 29 eine Spezialausbildung als Rettungsschwimmer, 17 als Wasserretter, 17 als Wachleiter, 20 als Bootsführer, fünf als Rettungstaucher und zwei als Signalmänner beziehungsweise -frauen. Damit sie alle fit bleiben, wurden 2018 insgesamt 274 Stunden in Aus- und Fortbildung geopfert. Sogar Eistauchen im Eibsee stand auf dem Programm.

Unter den Gästen der Versammlung waren auch Schondorfs Bürgermeister Alexander Herrmann und der Wasserwacht-Kreisvorsitzende Frank Böhm. Beide waren nicht nur voll des Lobes über die Leistungen beim eigentlichen „Pflichtprogramm“ der Wasserwacht, auch die vielen Zusatzaufgaben, die gerne übernommen wurden, erhielten von Herrmann und Böhm Lobesworte. Wie die Absicherung diverser Regatten und Wassersportveranstaltungen, des Sammersee-Festivals, des Ammersee-Höhenlaufs oder dem St. Martin-Umzug.

Höhepunkte des Vereinslebens gab es mehrere. Zum Beispiel Stockturnier, Grillfest, Beachvolleyball, Winterschwimmen und die Weihnachtsfeier. Für die Wachstation an der Seestraße wurden viele Stunden Freizeit aufgebracht. In Eigenregie haben die Wasserwachtler Büro, Tauch-, Ausrüstungs- und Geräteraum, Werkstatt und Küche sowie den Ausbildungsraum renoviert und umgebaut.

Dass es bei der Schondorfer Wasserwacht harmonisch zugeht, beweisen die vielen langjährigen Mitglieder, die für ihre Treue ausgezeichnet wurden. Wie Werner Happach für 55 Jahre, Barbara Rank (40 Jahre) oder Johanna Portenlänger und Thomas Drexl (jeweils 30 Jahre).

Die Sommersaison kann kommen: Ab Samstag, 27. April, ist die Wachstation an der Schondorfer Seestraße wieder regelmäßig besetzt.

Dieter Roettig

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