Bilderbuchstart zur Rückrunde

Beim Derby gegen den TSV Schwabmünchen sind die Handballer des TSV Landsberg in der Landesliga-Süd mit 37:26 ihrer Favoritenrolle voll gerecht geworden. Noch deutlicher als es das Ergebnis ausdrückt, dominierten sie die Gastgeber in deren Halle.

Anfangs dauerte es etwas bis die heraus gespielten Chancen auch genützt wurden. Erst in der vierten Minute fiel das erste Tor zum 0:1 gegen Landsberg. Die quirligen Gastgeber konnten zunächst noch eine ganze Weile mithalten und es gab ein munteres Torewerfen ohne, dass eine der beiden Mannschaften sich absetzte, auch wenn die Landsberger immer in Front lagen (8:7 in der 13. Minute ). Dann hatten sich die Landsberger auf die offensive 4:2-Abwehr eingestellt und nutzten regelmäßig die sich daraus ergebenden Lücken. Offensive Leistung Mit viel Bewegung wurde die Schwabmünchener Abwehr immer unter Druck gehalten und der Kreisläufer Mathias Schuberth in torgefährliche Positionen gebracht. Auf der anderen Seite hielt man mit einer offensiven und sehr aufmerksamen Abwehr die Gegner auf Distanz. So wuchs der Vorsprung kontinuierlich (14:9/20). Bis zur Pause war dann ein sicherer „Acht-Tore-Vorsprung“ heraus- gespielt. Die zweite Hälfte begannen vor allem Landsbergs Abwehrspieler sehr konzentriert und engagiert. Sie machten gleich deutlich, dass sie nicht gewillt waren, es etwas lockerer anzugehen. Immer öfter konnten die Schwabmünchner die Angriffe nur regelwidrig stoppen, eine Vielzahl von Sieben-Metern waren die Folge; Oli Götsch verwandelte sie meist sicher (27:14/37.). Auch wenn sie spielerisch nicht viel entgegenzusetzen hatten, so ließen die Gastgeber, doch nicht nach, so dass das Spiel immer schnell blieb. Der volle Einsatz führte nun zu zahlreichen Zeitstrafen für beide Mannschaften, darunter litt der Spielfluss dann doch erheblich. Aber selbst in doppelter Unterzahl gelang den Landsbergern noch ein Treffer. So zogen sie auf 34:18 davon (47.). Erst als der Landsberger Trainer Hubert Müller heftig wechselte, kamen die Gäste aus dem Tritt und Schwabmünchen schloss vor allem durch Konter wieder etwas auf (35:24/55.), aber an dem Abstand änderte sich letztlich nichts mehr. „Heute haben wir auf jeden Fall 45 Minuten ein wirklich gutes Spiel geliefert“, war der Landsberger Trainer Hubert Müller nach dem Spiel grundsätzlich sehr zufrieden. „Wichtig war viel Bewegung ohne Ball gegen die offensive Deckung und das Nachrücken aus der zweiten Welle um die Abwehr immer unter Druck zu halten“. Auch die Abwehr habe mit ihrem offensiven Agieren die besprochenen Vorgaben gut umgesetzt. „Dass in den letzten 15 Minuten mit den vielen Wechseln die Linie etwas verloren ging, ist schade, aber bei einem 16-Tore-Vorsprung auch ein Stück weit nachvollziehbar.“, so Müller. Mit einer ähnlich konzentrierten Leistung sollte es beim nächsten Heimspiel am Samstag, 30. Januar, um 17 Uhr, im Sportzentrum keine Probleme geben.

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