Bald Badeverbot

Höchste Gefahr: Die Blaualge breitet sich im Lech weiter aus

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Höchste Gefahr: Blaualgen sind für Hunde eine tödliche Bedrohung.

Landsberg – Schwimmer, Wassersportler und Hundebesitzer aufgepasst: Die Blaualge hat sich jetzt auch in den Lechabschnitten im Landkreis Landsberg breit gemacht. Das Landratsamt werde in Kürze ein Badeverbot und eine Nutzungsuntersagung für Wassersportler erlassen, kündigt Pressesprecher Wolfgang Müller an.

Im Zuge des Blaualgenvorkommens am Mandichosee im Landkreis Aichach-Friedberg seien in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt von der Forschungsstation der TU München weitere Gewässer südlich des betroffenen Sees auf Blaualgen untersucht. worden. Und soeben habe das Landratsamt Landsberg die Information erhalten, dass an den Lechstaustufen 18 (Kaufering), 19 (Schwabstadl), 20 (Scheuring) und 21 (Prittriching) Blaualgen bereits mit dem bloßen Auge festgestellt wurden, so Müller.

Die anschließende mikroskopische Untersuchung bestätigte den Verdacht. Deshalb werde das Landratsamt Landsberg in Kürze ein Badeverbot und eine Nutzungsuntersagung für Wassersportler und Angler erlassen. „Auch vor dem offiziellen Inkrafttreten der Verbote raten wir dringend, diese Gewässer und den Uferbereich zu meiden.“

Des Weiteren sollten Hunde­besitzer darauf achten, ihre Vierbeiner nicht in die Nähe des Lechs zu lassen. Müller: „Das von den Blaualgen ausgeschüttete Toxin ist für Hunde bei Aufnahme tödlich.“

Toni Schwaiger

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