Für die "Blauen" Unterschriften sammeln

Das Verbot der Blauen Tonne im Landkreis kommt nicht über­all gleich gut an – im Gegenteil. Wäh­rend sich im Moment noch viele Zeitgenossen noch aufs Wehklagen beschränken, hat das Kauferinger Ehepaar Elke und Thomas Konter zu Stift und Liste gegriffen: Die Beiden sammeln Unterschriften pro Blaue Tonne. 120 wollten sie dem Landrat am Montag auf den Tisch legen.

Zu einem Übergabetermin ist es bis Montagabend nicht gekommen, was auch nicht weiter verwundert. Schließlich ist die e-Mail der Konters erst am Sonntag auf dem Rechner von Landrat Walter Eichner (CSU) eingegangen. Die Großfamilie aus Kaufering und die 120 Unterzeichner (pro-blaue-tonne-landsberg@arcor.de) bitten darum, die „Blaue Tonne“ wieder nutzen zu dürfen. „Sie war für uns eine große Erleichterung“, sagt Elke Konter und fordert Eichner auf: „Lassen Sie den Bürger entscheiden, ob er sein Altpapier zum Wertstoffhof fährt, örtlichen Vereinen überlässt oder der Blauen Tonne zuführen möchte.“ Wenn Altpapier schon so wichtig für die Gebührenkalkulation in der Abfallwirtschaft sei, dann könne der Gewinn aus der Sammlung doch auch für ein Holsystem aufgewendet werden. Der Kreistag solle darüber noch einmal diskutieren. Das sei nicht nö­tig, da es seit dem zu vollziehenden Kreistagsbeschluss vom 21. April keine neuen Erkenntnisse gebe, sagt Landrat Eichner.

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