Es bleibt weiter spannend

Thomas Schwirkmann (links) und Sandor Schmid (rechts) hatten beim Versuch, Truderings Angreifer in Schach zu halten, immer wieder große Probleme. Foto: Krivec

Die Hoffnung der Handballer des TSV Landsberg, sich in der Landesliga Süd mit einem Heimsieg gegen den TSV Trudering der Abstiegssorgen zu entledigen, hat sich nicht erfüllt. Nach zwei entscheidenden kurzen Schwächephasen und zu vielen missratenen Kleinigkeiten, musste die Müller-Truppe ihren Gästen berechtigt die Punkte überlassen. 25:31 ging die Partie verloren.

Die Begegnung begann ausgeglichen. Gegen die offensive und schnellfüßige Abwehr der Truderinger spielten die Landsberger überlegt ihre Angriffe aus. Und nachdem man sich im Rückzugsverhalten auf die dynamische erste und zweite Welle der Gäste eingestellt hatte, bekam man deren Angriffsspiel zunächst auch ganz gut unter Kontrolle. Wenn, dann setzte sich die Gäste im direkten 1:1-Angriff durch oder profitierten mit Gegenstößen von Ballverlusten der Lechstädter. Doch die erste Landsberger Strafzeit nutzten die Truderinger konsequent, legten schnell auf drei Tore vor. Die Gastgeber schafften es einfach nicht in der Unterzahl die nötige Ruhe in ihre Aktionen zu bringen. Wieder vollzählig tat man sich schwer den Rückstand aufzuholen. Und fand zu selten die Mittel, um die aufmerksame und sehr flexible Gästeabwehr so in Bewegung zu bringen, dass sich die notwendigen Lücken für klare Chancen aufgetan hätten. dennoch kämpften sich die Landsberger noch mal auf zwei Tore heran (10:12/24.). Dann gelang aber im Angriff nichts mehr, Trudering nutzte seine Chancen und vergrößerte den Abstand zur Pause auf 10:15. Statt mit einer Aufholjagd der Gastgeber, begann die zweite Hälfe mit vier schnellen Gegentoren in Folge. Bis sich die Landsberger so richtig gefangen hatten lagen sie 12:21 hinten (34.). Aber Aufgeben gibt es bei dieser Mannschaft nicht und so kämpfte man sich wieder heran. Plötzlich waren die Mannen von Coach Hubert Müller spielerisch wieder auf Augenhöhe und ließen den Gegner nicht zu seinem Spiel kommen. Allerdings bekam Landsberg die Einzelaktionen der technisch versierten Truderinger zu oft nicht in den Griff, attackierte zu spät oder nicht entschlossen genug. Der Gast zeigte konditionell keinerlei Verschleiß­-erscheinungen und ging weiter engagierte und mit Volldampf zu Sache. Die Folge waren häufig Strafwürfe gegen Landsberg, die Trudering sicher verwandelte. Hinzu kamen noch schmerzliche Strafzeiten. So gelang es trotz eines verbesserten Landsberger Angriffspiels nicht den Abstand zu verkürzen. „Ja, man hat heute wieder gesehen, was uns die ganze Saison zu schaffen macht. Wir treten motiviert und mit Engagement auf, machen aber zu viele kleine Fehler“, so TSV-Trainer Hubert Müller nach dem Spiel. „Und wenn man so einer dynamischen Mannschaft etwas zu viel Raum lässt, können sie natürlich ihre individuellen Chancen nutzen. Aber es war klar, dass das heute schwer werden würde.“ In der nächsten Partie muss Landsberg wieder punkten. Zum letzten Heimspiel der Saison kommt der TV Immenstadt am Samstag um 16 Uhr ins Sportzentrum. Danach bleibt nur noch das Auswärtsspiel am 30. April im Memmingen, um sich die notwendigen Punkte für den Ligaerhalt zu holen.

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