Und jetzt zum Finale nach Budapest!

60 Minuten für 14 knifflige Mathe-Aufgaben

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Kursleiter Stefan Reiter (links) und ASG-Schulleiter Alfred Lippl sind stolz auf ihr siegreiches Matheteam mit Lukas Franke, Maximilian Gleiser, Sebastian Lempik und Michael Sigl.

Dießen – „Die Fähigkeit zur Zusammenarbeit ist ein ganz zentraler Wert unseres Lebens.“ So lautet das Motto des internationalen Mathematik-Teamwettbewerbs „Bolyai“ mit weit über 100.000 Teilnehmern in ganz Mitteleuropa. Die Achtklässler des Ammersee-Gymnasiums (ASG) sind darin spitze: Sie belegten auf nationaler Ebene Platz 1 und dürfen nun zum Finale nach Budapest.

Während sich bei anderen Mathematik-Wettbewerben Einzelkämpfer auf die Suche nach Lösungen machen, steht bei dem aus Ungarn stammenden Bolyai-Wettbewerb das Teamwork im Vordergrund. „Ohne eine funktionierende Zusammenarbeit von jeweils vier Schülern wären 14 schwierige Aufgaben innerhalb von 60 Minuten auch gar nicht lösbar“, beschreibt der stellvertretende ASG-Leiter Georg Büttner.

Ob Zahlenknobeleien, logische Probleme, Geometrieaufgaben oder Streichholzrätsel: Die Teams müssen jeweils die richtigen unter fünf Lösungsmöglichkeiten finden. „Dass jeweils eine, zwei oder auch alle Optionen richtig sein können, sorgt für einen besonderen Reiz.“

In der ersten Runde des diesjährigen Bolyai-Wettbewerbs, der Mitte Januar stattfand, haben sich sieben Teams vom Ammersee-Gymnasium aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 dieser Herausforderung gestellt. Eine der Vierergruppen, bestehend aus den Achtklässlern Lukas Franke, Maximilian Gleiser, Sebastian Lempik und Michael Sigl, schlug sich dabei ganz besonders erfolgreich: Sie erzielte den 1. Platz unter allen Teams ihrer Altersgruppe in ganz Deutschland und erhielt eine Einladung zur internationalen Finalrunde, die im Juni in Budapest stattfinden wird.

Das siegreiche Team gehört zu einer größeren Gruppe von Schülern, die am Dießener Gymnasium schon seit vielen Jahren in einem Mathematik-Pluskurs betreut werden. Dessen Teilnehmer dürfen einmal pro Woche den regulären Unterricht verlassen, um eine differenzierte Begabten-Förderung zu erhalten, so Büttner. Doch nicht nur beim Bolyai-Wettbewerb, sondern auch in der aktuellen Mathematik-Olympiade haben einige von ihnen ihr Können unter Beweis gestellt: Neben Patrik Sandu und Michael Büttner, die als Sechstklässler zur dritten Runde nach Augsburg eingeladen wurden, haben Benedikt Beierle, Martha Dirr, Maximilian Gleiser, Michael Sigl und Francisco Soares Kaufmann eine Einladung zur zentralen Landesrunde in Passau erhalten.

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