Brandserie im Lechrain geht weiter

Flammen in Vilgertshofen - eine weitere Tat des Stadel-Brandstifters?

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Am frühen Sonntagmorgen brannte schon wieder eine Scheune im südlichen Landkreis, diesmal in Vilgertshofen. Die Kripo schließt vorsätzliche Brandlegung nicht aus.
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Am frühen Sonntagmorgen brannte schon wieder eine Scheune im südlichen Landkreis, diesmal in Vilgertshofen. Die Kripo schließt vorsätzliche Brandlegung nicht aus.
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Am frühen Sonntagmorgen brannte schon wieder eine Scheune im südlichen Landkreis, diesmal in Vilgertshofen. Die Kripo schließt vorsätzliche Brandlegung nicht aus.
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Am frühen Sonntagmorgen brannte schon wieder eine Scheune im südlichen Landkreis, diesmal in Vilgertshofen. Die Kripo schließt vorsätzliche Brandlegung nicht aus.
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Am frühen Sonntagmorgen brannte schon wieder eine Scheune im südlichen Landkreis, diesmal in Vilgertshofen. Die Kripo schließt vorsätzliche Brandlegung nicht aus.
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Am frühen Sonntagmorgen brannte schon wieder eine Scheune im südlichen Landkreis, diesmal in Vilgertshofen. Die Kripo schließt vorsätzliche Brandlegung nicht aus.
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Am frühen Sonntagmorgen brannte schon wieder eine Scheune im südlichen Landkreis, diesmal in Vilgertshofen. Die Kripo schließt vorsätzliche Brandlegung nicht aus.
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Am frühen Sonntagmorgen brannte schon wieder eine Scheune im südlichen Landkreis, diesmal in Vilgertshofen. Die Kripo schließt vorsätzliche Brandlegung nicht aus.

Landkreis – Am Anfang sind es Papiercontainer und Mülltonnen, die in Flammen aufgehen. In der Nacht von letztem Samstag auf Sonntag lodern die Flammen in einer Scheune in Vilgertshofen: Inzwischen brennen Stadel im gesamten südlichen Landkreis und auch im Nachbarlandkreis Weilheim-Schongau (der KREISBOTE berichtete). Die Scheune in Vilgertshofen ist bereits der siebte Stadelbrand seit dem 14. Dezember – also innerhalb von nur 16 Tagen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, dazu zählen auch zwei weitere Brände: Mülltonnen in Asch, Heuballen in Issing. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über zwei Millionen Euro. Verletzte gibt es zum Glück bisher keine.

Dennoch erwecken die Brände bei Landwirten und auch bei Polizei und Feuerwehr verständlicherweise Unruhe. Denn die Vermutung, dass es sich um eine Brandserie, also um immer den oder die selben Täter handelt, liegt nahe. Bestätigt sich dieser bisherige Verdacht, sind weitere Brände zu erwarten.

Man gehe bei insgesamt neun Bränden „aufgrund von Hinweisen und der Spurensicherung“ von einer Brandserie aus, sagt Christian Graf, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. Sieben davon im Landkreis Landsberg und somit im Zuständigkeitsbereich der Kripo Fürstenfeldbruck, zwei im Landkreis Weilheim-Schongau, die vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd sowie der Kripo Weilheim bearbeitet werden.

Inzwischen habe man die zehn Mann starke Ermittlungsgruppe "Feldscheune" zur Aufklärung der Brandserie gebildet, fährt Graf fort. „Die Ermittlungen in den einzelnen Brandfällen laufen dazu parallel weiter.“ Man fahnde insbesondere in den Abend- und Nachtstunden nach möglichen Verdächtigen. Die Polizei bitte jedoch auch alle Bürger, wachsam zu sein. Sollte jemandem etwas auffallen, wie zum Beispiel ein an unüblicher Stelle abgestelltes Auto, bittet Graf, die jeweils zuständige Polizeiinspektion zu informieren.

Die Brandserie

Zu brennen beginnt es bereits vor dem Brandserien-Start, den die Polizei auf den Brand in Asch am 13. Dezember legt. Denn schon am Abend des 12. Dezembers lodern Flammen in einer Scheune bei Dießen. Auslöser sind hier jedoch laut Polizei Feuerwerkskörper. In der darauffolgenden Nacht brennen in Landsberg Altpapiercontainer.

Der erste Brand, den die Kripos Weilheim und Fürstenfeldbruck zu der Brandserie von bisher insgesamt neun Bränden zählen, ist am 13. Dezember in Asch. Dort brennen Mülltonnen, deren Flammen auf einen Fahrradständer überschlagen. Der zweite Serienbrand findet am 14. Dezember statt: Bei Rott brennt am frühen Morgen eine Scheune. Am Abend gehen Heuballen bei Issing in Flammen auf – Brand Nummer 3. Am Tag darauf brennt ein Stadel in Leeder – Brand Nummer 4.

Am 22. Dezember brennt es im Nachbarlandkreis Weilheim-Schongau, wo bei Wielenbach eine Scheune lodert – Brand Nummer 5. Einen Tag später brennt ein Stadel bei Guttenstall in der Gemeinde Denklingen komplett nieder – Nummer 6. Auch in Wesso­brunn wird ein Stadel angesteckt , kann aber rechtzeitig gelöscht werden – Nummer 7.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag lodern die Flammen vernichtend in einem Stadel bei Reichling – Nummer 8. Am 29. Dezember schließlich steht in Vilgersthofen abermals eine Scheune in Flammen – Brand Nummer 9. Ob der Brand eines Sägewerks bei Weilheim, ebenfalls am 29. Dezember, zu der Serie gehöre – damit Nummer 10 –, werde aber noch geprüft, so Graf.
Susanne Greiner

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