Für den Briefkopf

Hielt stark: HCL-Goalie Michael Falkenberger. Foto: Krivec

Überraschend glatt, fair und unproblematisch ging für den HC Landsberg das Finale um die Meisterschaft der vier bayerischen Bezirksligen über die Bühne. Mit 6:1 (2:0, 2:1, 2:0) und 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) schlugen die Riverkings die Amateure des Augsburger EV am Wochenende binnen 24 Stunden zweimal und haben damit den ersten Titel der Vereinsgeschichte für den Briefkopf perfekt gemacht. Der Aufstieg in die Landesliga stand bereits zuvor fest.

Beide Teams traten mit drei kompletten Reihen an, beim Rückspiel in Augsburg bot der AEV sogar 21 Spieler auf. Die Lufthoheit hatte in beiden Spielen dennoch klar der HCL. Geuß und Klemm schossen die Gastgeber am Freitag vor 305 Zuschauern in Landsberg verdient in Führung, Crisan legte zum 3:0 nach. Die Minuten nach dem 3:1 der Augsburger zur Spielmitte waren die einzigen, an denen man am gesamten Wochenende noch am Titelgewinn zweifeln konnte. Der AEV nahm Fahrt auf, scheiterte aber mehrmals am sich seit Wochen in bestechender Form befindlichen Michael Falkenberger im Landsberger Tor. Mit dem verdeckten Schuss von Andreas Zeck kurz vor Drittelende zum 4:1 war die Partie dann aber entschieden. Guggenmos, gerade erst aus den USA zurückgekehrt, schloss eine schöne Kombination über Simmler und Ville Dollhofer zum 5:1 ab (50.), der souveräne Wedl traf ebenfalls verdeckt im Powerplay noch zum 6:1 (52.). Für eine überzeugende Mannschaftsleistung im Traditionsderby gab es zum Schluss viel Beifall von den Rängen. Zwar gab es noch einige Bedenken, ob dieser Vorsprung für den Gewinn der Meisterschaft reichen würde – immerhin hatten die Augsburger ihre Liga vor den starken Mittenwaldern gewonnen. Doch die Sorgen waren am Samstag bald zerstreut. Die Riverkings waren auch in Augsburg über die gesamte Spielzeit gesehen klar überlegen. Statt einer Aufholjagd des AEV sahen die 378 Zuschauer, wie Roland Hanemann kurz vor Ende des ersten Drittels zum 1:0 für Landsberg einschoss. Spätestens mit dem 2:0 durch Crisan (29.) waren die Augsburger Hoffnungen dann endgültig erloschen. Die Riverkings erspielten sich danach Chance um Chance, doch erst in der 54. Minute stellte Andi Guggenmos den 3:0-Endstand her. Die befürchteten Sicherheitsprobleme gab es in beiden Spielen nicht. Der Pokal für die Bezirksliga-Meisterschaft wurde danach flugs nach Landsberg transportiert und mehrmals mit passenden Flüssigkeiten gefüllt. Vorbei ist die Saison für den HCL damit allerdings noch nicht. Am Freitag, 25. März, soll das Abschiedsspiel für das Landsberger Eishockey-Urgestein Christoph Hicks steigen. Der 33-Jährige musste nach seiner schweren Handverletzung seine aktive Karriere beenden. Einige Sponsoren haben bereits zugesagt, sich an den Reisekosten für die Abschieds-Spieler zu beteiligen, Namen der Teilnehmer sollen allerdings erst in der kommenden Woche offiziell gemacht werden. Hicks: „Es hängt auch davon ab, wer noch im Spielbetrieb ist.“

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