Für die Jugend?

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Was geschieht mit dem Gebäude der „Schlossbergschule“ nach dem Umzug in die Mittelschule Landsberg? Die Landsberger Mitte bringt jetzt eine Jugendherberge ins Gespräch.

Landsberg – Was geschieht mit der ehemaligen „Schlossbergschule“ nach dem für 2017 geplanten Umzug der Buben und Mädchen in die Mittelschule Landsberg? Für die Beantwortung dieser Frage hat Kämmerer Peter Jung bereits Mittel in den Haushalt 2016 eingestellt. Derweil bringt Kulturbürgermeister Axel Flörke (LLM) eine Nutzung als Jugendherberge ins Gespräch.

Eine Jugendherberge in derart exponierter Lage? Warum denn nicht, signalisiert Flörke in seinem Antrag an den Oberbürgermeister. „Die deutschen Jugendherbergen haben sich in den letzten Jahren erheblich verändert und können mit günstigen Hotels verglichen werden“, führt der Kulturbürgermeister in seinem zweiseitigen Papier aus. Die Gästestruktur sei vielschichtig, neben jungen Einzelreisenden, Gruppen und Schulklassen kämen vor allem junge Familien mit Kindern. Für die Stadt würden sich neben dem großen Werbeeffekt auch finanzielle Vorteile durch die Ausgaben­struktur der Gäste ergeben.

Kontakt aufnehmen

Da für die Gebäude auf dem Schlossberg „bis heute kein realistischer Lösungsansatz diskutiert“ worden sei und es sich die Stadt wohl nicht leisen könne, sie selbst zu nutzen, solle die Verwaltung jetzt den Kontakt mit dem Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks aufnehmen. Dieser sei, so Flörke, „immer wieder auf der Suche nach neuen Standorten“. Das würde sich der Schlossberg besonders anbieten.

Toni Schwaiger

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