Den Brückenbau stoppen

Beim Thema Lechsteg will die UBV Landsberg jetzt Fakten schaffen. Mit einem Bürgerbegehren soll der von der Stadt geplanten Brückenbau gestoppt werden. Dazu wird versucht, einen Bürgerentscheid in der Brückenfrage zu erreichen. Denn die Stahlbeton-Variante zwischen Karolinenbrücke und Staustufe 15 ist nach Ansicht der „Unabhängigen BürgerVereinigung“ und anderer Engagierter nicht tragbar – aus Kostengründen und aus Gründen der Umweltverträglichkeit.

Kommt es zum Bürgerentscheid, stimmen die Landsberger ab, ob es einen Lechsteg in Form der Amts-Variante geben soll oder nicht. UBV-Vorsitzender Wolfgang Neumeier hatte die Aktion am Donnerstag vorgestellt, am Samstag ging es in die Fußgängerzone zum Unterschriften-Sammeln. 800 sind es bereits – 1600 Unterschriften brauchen die Aktiven, um einen Bürgerentscheid zum Brückenbau zu erwirken. Im Frühjahr hatte der Stadtrat eine massive Brücke unterhalb der Lechstaustufe 15 mit Kosten rund 1,6 Millionen Euro bewilligt. Dass es auch anders, günstiger, geht – zum Beispiel mit einer Hängebrücke für 860000 Euro wie im Steinwasenpark bei Freiburg im Breisgau hatten die gewordenen Brücken-Experten der UBV immer wieder gezeigt. „Wir sind gegen die Wand gelaufen“, erklärte Christoph Jell, enttäuscht von den erfolglosen Vorstößen an die Stadt. Mit dabei beim Bürgerbegehren sind die Grünen, die Bürger Aktion Landsberg (BAL), der Bund für Umwelt und Naturschutz, die ÖDP und auch Anwohner der Straße Am Englischen Garten. Stadträte, die noch zu wenig vom Brücken-Engagement der UBV wüssten, wolle man ebenfalls informieren. Neumeier erhofft sich eine „große politische Signalwirkung“ und vielleicht doch die Umsetzung einer „Lightvariante Lechsteg“. Mehr Infos gibt es auf www.ubv-landsberg.de.

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