Ein Ohr für Bürger – Projekt "Bürgerforum" für junge Erwachsene und Familien mit Kindern

Was wünschen sich junge Erwachsene und Familien mit Kindern? Welche Ideen haben sie? Um die Attraktivität Landsbergs zu steigern, hat die Stadt das Projekt „Bürgerforum“ entwickelt. Sabine Jochner-Wallner, Marketingbeauftragte der Stadt, und Marktforscherin Ulrike Mangold aus Utting haben vergangene Woche gemeinsam mit Oberbürgermeister Ingo Lehmann (SPD) vorgestellt, wie Bürger und Experten dabei zusammenarbeiten sollen.

Wallner und Mangold untersuchen ausgehend von der Bürgerbefragung 2007 die Wünsche jungen Erwachsenen und Familien mit Kindern, denn hier bestünde laut der Umfrage Entwicklungsbedarf. Die damals befragten Senioren hatten sich dagegen als sehr zufrieden mit den städtischen Angeboten geäußert. Das Bürgerforum nun soll Möglichkeiten aufzeigen, mit denen die Stadt die Lebenssituation von jungen Bürgern verbessern kann. Ziel sei dabei ein „gebündelter Maßnahmenplan“. Ums Objektivieren und Systematisieren von Bedürfnissen geht es daher Oberbürgermeister Ingo Lehmann (SPD), der den Zuzug junger Familien steigern möchte. Das Projekt startet im Februar mit jeweils zwei Expertenworkshops, zu denen junge Erwachsene und junge Familien, eingeladen werden. Gemeinsam mit Experten, Mitarbeitern städtischer Einrichtungen, tragen die zufällig ausgewählten Bürger ihr Wissen um eine „lebenswertere Stadt“ zusammen. Erfasst werden soll, was nötig ist, damit sie zufrieden mit ihrer Stadt sind. In „Fokusgruppen“ wird dann ab März schon detaillierter diskutiert und über zukünftige städtische Angebote beraten. Zu den Vorschlägen soll es im Sommer 2009 eine erneute Bürgerbefragung „auf der Straße“ geben. Mit gut bis befriedigend hatten junge Erwachsene und Familien mit Kindern ihre Lebenssituation in Landsberg bei der Befragung von 2007 beurteilt – Oberbürgermeister Lehmann und seinen Mitarbeitern reicht das aber noch nicht. Es geht noch besser in Landsberg, meinen sie. Die Stadt erhofft sich eine rege Beteiligung am Bürgerforum. Interessierte, junge Erwachsene und Familien mit Kindern, die von sich aus mitarbeiten möchten, können sich persönlich bei der Stadtverwaltung melden.

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