Bürger- und Vereinezentrum

Akkustikdecke und Kronleuchter im Denklinger Saal

BVZ Denklingen - Saal
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So soll der Saal im Bürger- und Vereinezentrum mal aussehen, wenn er zur Eröffnung eingerichtet ist. Er ist so breit, dass sechs Tischreihen aufgestellt werden können.
  • vonJohannes Jais
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Denklingen – Der große Saal im Bürger- und Vereinezentrum (BVZ), der bei Reihenbestuhlung 500 Besucher aufnehmen kann, soll mit viel Holz, mit einer Akustikdecke und mit dezent abgehängten, modernen Kronleuchtern eine angenehme Atmosphäre vermitteln. Darauf arbeitet Innenarchitektin Brigitte Walther hin.

Derweil haben die Gemeinde­räte – bei zwei Gegenstimmen – die Küchenausstattung vergeben. Sie kostet gut eine Viertelmillion Euro. Der Auftrag geht an eine Firma aus Augsburg. Fünf Angebote sind abgegeben worden. Mit dieser Küche werde man für den gastronomischen Betrieb „ideale Voraussetzungen“ vorfinden, kommentierte Zweiter Bürgermeister Norbert Walter, der die letzte Sitzung anstelle des erkrankten Rathauschefs Andreas Braun­egger leitete.

Und wie sieht’s mit einem Pächter der Gastronomie aus? Auf Anfrage des KREISBOTEN berichtete Geschäftsleiter Johann Hartmann, dass schon Bewerber da gewesen seien und die Gemeinde Gesprächen mit Interessenten führe. Bürgermeister Andreas Braunegger hatte schon früher erklärt, dass er dem Gastronomen bei Bedarf auch eine Wohnung am Ort vermitteln werde.

Aus dem großen Raum, der in seiner Konstruktion mit den Stützen an den Seiten und den Trägern an der Decke im Rohzu­stand an eine Gewerbehalle erinnert, gilt es nunmehr einen modernen Saal mit angenehmer Anmutung zu gestalten. Dieser Herausforderung stellt sich die Planerin Brigitte Walther vom Büro Arche-Architekten aus Kirchberg in Tirol.

Walter hatte vier Jahre in Unterdießen gewohnt, ehe sie im Sommer vergangenen Jahres umzog. Über eine Familie aus Epfach kam der Kontakt zu Bürgermeister Braunegger zustande. Das ist schon länger als ein Jahr her. Es habe sich gezeigt, dass zusätzlich zum Generalplaner Michael Riedle und zu den technischen Fachplanern wie Elektrobereich oder Heizung/Lüftung/Sanitär bei einem Projekt dieser Größenordnung der Rat eines Innenarchitekten notwendig ist.

Die Ausstattung des Saales als Herzstück im Bürger- und Vereinezentrum, bedeutet „mehr als Wände und Türen“, formuliert Walther. Als Bodenbelag werde Eichenholz genommen, schilderte sie im Gemeinderat. Für die Akustikdecke werde ein geschnitztes Holz verwendet – ähnlich wie im Bürgersaal des Rathauses. An der Glasfassade im Westen werde ein Vorhang zum Verdunkeln aufgehängt. Die Bedienung sei elektrisch. Die Idee, raumhohe Trennwände einzuziehen, sei verworfen worden. Die Seiten des Saales werden mit einer Holzverkleidung ausgeführt. Für die Bar, die ebenso wie der Landjugendraum, die Cateringküche und die Kegelbahn auf der Nordseite des Gebäudes integriert werden, nehme man eine einfache Verkleidung.

Mehr als 20 Ringe aus Aluminium mit einem LED-Band werden an der Decke im Saal abgehängt. Walther spricht vom „modernen Kronleuchter“. Von der Gastronomie auf der Südseite aus kann bei Bedarf die Wand zum Saal hin geöffnet werden. Zur Gastro gehört ein Bereich, der als Nebenzimmer abgeteilt werden kann, aber auch eine Terrasse mit Blick zu den Fußballplätzen.

Der Saal misst in der Länge mehr als 27 und in der Breite 16 Meter. Die Bühne ist elf Meter breit und neun tief. Werden Tische aufgestellt, können gut 350 Gäste im Saal bewirtet werden. Bei Reihenbestuhlung, zum Beispiel bei einem Konzert oder einer Theateraufführung, liegt die Kapazität bei immerhin 500 Besuchern.

Damit entsteht in der Gemeinde Denklingen der größte Saal in der Region, der nicht sportlich genutzt wird.

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