Bauantrag ist durch

Bürger- und Vereinezentrum in Denklingen einstimmig genehmigt

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Das Bürger- und Vereinsheim, das in Denklingen gebaut wird. Der Bauantrag dafür ist eingereicht und genehmigt worden.

Denklingen – Die meisten Bauanträge reichen Privatleute oder Firmen ein. Nur vereinzelt kommt es vor, dass ein Gemeinderat einen Bauantrag zu behandeln hat, den die Gemeinde selber stellt. In Denklingen war das neulich so. Da wurde in der letzten Sitzung einstimmig das gemeindliche Einvernehmen zum Neubau des Bürger- und Vereinsheims erteilt.

Wie berichtet, sind für dieses Großprojekt 13,4 Millionen Euro veranschlagt. Das ist die Kostenschätzung von Architekt Michael Riedle. Zum Bürger- und Vereinezentrum gehören ein Saal, die Gastronomieküche, eine Gaststätte, Räume für die Landjugend, ein Schützenheim, ein Probelokal für die Musikkapelle und der Bereich für die Sportabteilungen. Südlich des Gebäudes werden Fußballplätze angelegt.

Gemeinderätin Anita Gropp sah sich zu dieser Nachfrage veranlasst: „Wie ist unsere finanzielle Sicherheit?“ Denn ihre Meinung war: „Es könnte irgendwann eng werden“.Nämlich dann, wenn die Steuereinnahmen nicht mehr so sprudelten wie bisher.

Kämmerer Johann Hartmann erklärte dazu, dass in der mittelfristigen Finanzplanung für die Jahre 2020 und 2021 eine Darlehensaufnahme vorgesehen ist. Dieses Geld vom Kreditmarkt ist aber eigentlich für die Finanzierung der neuen Trinkwasserversorgung bestimmt (11,6 Millionen Euro).

Auf die Frage, wie denn bei der Gewerbesteuer die Entwicklung aussehe, erklärte Kämmerer Hartmann, dazu könne und dürfe er keine Auskunft geben.

Bürgermeister Andreas Brauneggers Wunsch ist es, beim Projekt Bürger- und Vereinezentrum regionale Firmen mit ins Boot zu nehmen. Denn Ortsnähe würde auch ein Stück Sicherheit bedeuten. Ob tatsächlich Betriebe aus Denklingen und Umgebung zum Zug kommen, wird die Submission zeigen.

Johannes Jais

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