Feilen an allen Ecken

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Schwerpunkt der Bürgerbeteiligung dürfte das Thema Parken in der Mühlstraße sein.

Dießen – Gemeinsam mit den Bürgern möchte die Gemeinde Dießen an der Ausgestaltung der Mühlstraße und später auch an der Planung der Seeanlagen feilen, die Pläne dazu wurden bereits auf der Internetseite der Gemeinde veröffentlicht und können kommentiert werden. Die Bürgerbeteiligung soll unterschiedlichsten Interessenslagen ein Podium bieten.

Ein erster inhaltlicher Schwerpunkt wird dabei das Thema Parken in der Mühlstraße sein. Hierzu erhofft sich der Gemeinderat von den Bürgern nach drei Gruppentreffen unter anderem die Präsentation einer Diskussionsgrundlage hinsichtlich Anzahl und Situierung von Parkplätzen. Grundsätzlich sollen repräsentative Bürgergruppen in wechselnden Kleingruppen eine konstruktive Auseinandersetzung zu relevanten Themen hinsichtlich der Ausgestaltung der Mühlstraße herbeiführen.

Als externe Koordinatorin und Moderatorin des Prozesses wurde bereits in der Gemeinderatssitzung Mitte Mai Helga von Winter, Personal- und Organisationsberaterin aus Landsberg, engagiert. Ansprechpartner für interessierte Bürger sollen die jeweiligen Gruppenleiter sein, deren Kontaktdaten auf der Homepage der Gemeinde bekannt gegeben werden. Zu den repräsentativen Gruppen, die an der Ausgestaltung der Mühlstraße mitwirken sollen, gehören nach Ansicht des Gemeinderats neben den Anwohnern und Geschäftsleuten rund um die Mühlstraße, auch Taxi- und Busfahrer, Radfahrer, der Gewerbeverband, der Seniorenbeirat, Menschen mit Behinderung, der Jugendrat, Elternbeiratsvorsitzende, Neubürger und auch Vereine wie Heimatverein oder Heimatforscher. Stephan Wilkening (Grüne) schlug vor, dass der Gewerbeverband mit zwei Vertretern teilnehmen sollte, um Gastronomen und Ladenbesitzer gleichermaßen zu vertreten.

Hannelore Baur (SPD) teilte mit, dass der Motorsportclub Dießen gerne die Interessen der Autofahrer vertreten würde. Das Ergebnis der Bürgerbeteiligung soll, so Bürgermeister Herbert Kirsch, in einer eigens dafür einberufenen Bürgerversammlung diskutiert werden. Finanziert wird die Bürgerbeteiligung zu 60 Prozent aus Zuschüssen für das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK), an dem die Gemeinde teilnimmt.

Ursula Nagl

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