Die meisten waren zufrieden

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Thomas A. Frank (2. v. links) erläutert für die Bürgergruppe „Urbanes Leben am Papierbach“ die Bauleitpläne für die Neugestaltung des Areals der Pflugfabrik.

Landsberg – Kurz vor Schluss der „frühzeitigen Bürgerbeteiligung“ lud die Bürgergruppe „Urbanes Leben am Papierbach“ ins Historische Rathaus ein und erläuterte interessierten Bürgern die Entwürfe des Flächennutzungs- und des Bebauungsplans zur Neugestaltung des Geländes der ehemaligen Pflugfabrik. 75 Bürger nahmen das Angebot dankbar an. Bürgergruppen-Sprecher Bernd Schwarz zog eine posi­tive Bilanz: „Die meisten Besucher waren mit den Planungen zufrieden“.

Allerdings gab es auch Kritik, insbesondere von Naturschützern, die das Biotop rund ums Jugendzentrum in Gefahr sehen. Die Bürgergruppe, die mit acht Mitgliedern vor Ort war, nahm auch Fragen zur Verkehrsführung entgegen. „Viele fürchten, dass es in der von-Kühlmann-Straße zu Staus kommt, wenn der Lechsteg die Straße ebenerdig kreuzt und dort ein Zebrastreifen den Fußgängern Vorrang gibt“, resümierte Schwarz.

In solchen Fällen empfahl die Bürgergruppe, den jeweiligen Einwand schriftlich an die Stadtverwaltung zu schicken – die passenden Formulare hielt sie zum Ausfüllen bereit. „Etwa die Hälfte der Besucher wird solche Einwände einreichen“, schätzte Schwarz im Gespräch mit dem KREISBOTEN. Stark vertreten waren auch Landsberger, die sich für eine Wohnung in dem neuen Quartier interessieren. „Sie wollten vor allem wissen, wann welcher Bauabschnitt in Angriff genommen wird“.

Generell war eine häufig gestellte Frage: „Wie geht es jetzt weiter? Wie ist das Verfahren?“ Dazu referierten die Vertreter der Bürgergruppe die aktuelle Zeitplanung der Stadtverwaltung und des Projektentwicklers ehret+klein, die einen ersten Spatenstich noch in diesem Jahr vorsieht. Doch zunächst folge die Auswertung der Eingaben und die erste Beratung im Bauausschuss. Anschließend finde die „große Bürgerbeteiligung“ statt. Dann hätten die Landsberg aufgrund der konkreten Pläne noch einmal die Möglichkeit zur Planeinsicht und Stellungnahme.

Werner Lauff

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