Das neue Kultur- und Gemeindezentrum wird noch fertig

Josef Loy hört in Eresing auf

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Der Abriss der Alten Schule in Eresing soll in den kommenden Tagen beginnen. Das fertige Gebäude will Noch-Bürgermeister Josef Loy dann seinem Nachfolger 2020 übergeben.

Eresing – Bürgermeister Josef Loy will bei der Kommunalwahl nächstes Jahr nicht noch einmal antreten. 36 Jahre hat er dann die Geschicke seiner Heimatgemeinde geleitet. „Dann ist es auch mal gut“, sagte Loy vor den zahlreichen Besuchern der Bürgerversammlung im Dorfgemeinschaftshaus.

Bürgermeister Josef Loy tritt 2020 nicht mehr an.

Die Projekte, die noch laufen, werde er bis dahin nach Kräften voranbringen, kündigte der Rathauschef an. Wenn alles nach Plan verläuft, wird er seinem Nachfolger rechtzeitig zu dessen Amtsantritt am 1. Mai 2020 das neue Gemeinde- und Kulturgebäude in der Ortsmitte übergeben können. Die Baumaßnahme beginnt in diesen Tagen mit dem Abriss der Alten Schule, an deren Standort das neue Gebäude entstehen wird. Es soll von der Gemeinde, den Vereinen und Kulturschaffenden genutzt werden. Loy rief die Bürger auf, sich über einen Namen für das neue Gemeindezentrum Gedanken zu machen.

Mit der Baumaßnahme kommt ein langer Überlegungs- und Planungsprozess zum Abschluss. 1992 kaufte die Gemeinde das 1890 errichtete Schulgebäude von einem Privatbesitzer zurück. Seitdem habe man über neue Nutzungsmöglichkeiten für das Gebäude beziehungsweise das Grundstück nachgedacht, so Loy. Ins Erdgeschoss des Neubaus soll die Gemeindeverwaltung einziehen, im Obergeschoss entsteht ein multifunktionaler Saal, in dem dann auch die Gemeinderatssitzungen stattfinden werden. Aufgrund der Baumaßname wird der Maibaum vorzeitig umgelegt und erst im nächsten Jahr neu aufgestellt. Auch das Ulrichsfest am 4. Juli wird heuer von Einschränkungen betroffen sein, kündigte Loy bereits an.

Nach dem rund einstündigen Bericht des Rathauschefs kamen schließlich auch die Bürger zu Wort. Ein Eresinger hatte sich im Vorfeld schriftlich über eine „neue Generation“ an Hundehaltern beschwert, die es mit dem Aufsammeln der Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner weniger genau nehmen. Die Gemeinde stellt kostenlose Hundekottüten zur Verfügung, allerdings keine entsprechenden Abfallbehälter. Die Tüten landen offenbar nicht immer in der eigenen Restmülltonne der Hundebesitzer.

Lothar Bergmann regte an, dass sich die Gemeinde über alternative Bestattungsformen Gedanken machen solle. Vielleicht sei ein Waldbesitzer bereit, eine Fläche für einen Friedwald zur Verfügung zu stellen. Noch-Bürgermeister Loy sagte zu, das Thema in der Verwaltung prüfen zu lassen.

Sportgruppenleiterin Ulrike Klein sprach die Parkmöglichkeiten in der Umgebung von Kindergarten, Gemeindeverwaltung und Sporthalle an. Es sei mittlerweile unmöglich, in der Dominikus-Zimmermann-Straße vormittags einen Parkplatz zu bekommen. Vor allem Senioren und Kursteilnehmer von außerhalb hätten ein Problem. Loy will deshalb prüfen, ob zusätzliche Parkplätze ausgewiesen werden können. Ansonsten dürfe man sein Fahrzeug als Alternative auch am Dorfgemeinschaftshaus abstellen, solange dort keine Veranstaltungen stattfinden.

Ulrike Osman

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