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Dorf im Glück

Harmonische Bürgerversammlung in Ellighofen

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Sorgenfrei: Stefan Niedermayer, Ortsteilsprecher in Ellig­hofen.

Ellighofen – Wir müssen uns Ellig­hofen als glückliches Dorf vorstellen. Denn selten war eine Bürgerversammlung so harmonisch wie die des Landsberger Ortsteils am Dienstag letzter Woche. Ein kurzer Vortrag von OB Mathias Neuner, knappe Ausführungen seitens des Ortssprechers Stephan Niedermayer – und ein Ausklang in bestem Einverständnis.

Nicht, dass die Ellighofener kein Interesse an ihrem Ort hätten: Der Brunnenwirt war rappel­voll. Fast sah es so aus, als ob alle der inzwischen 428 Einwohner – letztes Jahr waren es noch sieben weniger – gekommen waren. Unter den Gästen acht Stadträte und auch Landsbergs Bürgermeisterin Doris Baumgartl.

Neuner sprach von der wichtigen Aufgabe, dem „massiven Siedlungsdruck“ gerecht zu werden und „maßvoll Bauland zu schaffen“. Auch in Ellighofen: Im Flächennutzungsplan-Entwurf ist ein Grundstück am Ortsausgang Richtung Erpfting ausgewiesen. Auch wenn es vor drei Jahren noch ausdrücklich geheißen habe, dort werde nicht gebaut, wie ein Bürger einwarf. Zudem sei dort bereits ein Architekt mit Ideen an der Arbeit. Etwas verfrüht, wie Neuner betonte. Der Bebauungsplan existiere ja noch nicht. Einsehen könne man hingegen den Entwurf des Flächennutzungsplans am 9. April im Historischen Rathaus in Landsberg. Weitere Projekte in 2019 wie auch der Lechsteg mit seinem „Boulevard“ Richtung Altstadt ständen an. „Da gehen wir dann gern mal drüber“, teilte eine Ellighofenerin gutgelaunt mit.

Dorfsprecher Niedermayer berichtete von der Mitfahrerbank, dem „Zuckerl zum Sammeltaxi“, die im Frühjahr sehr wahrscheinlich an der Wiesbachstraße Richtung Erpfting „am Eck“ aufgestellt werde. Ein Bürger forderte höflich, dass auch der Fußweg dorthin ausgebessert werden müsse. Man wolle ja auch gefahrlos zur Bank kommen.

Beim Gut Mittelstetten herrsche Stillstand, sagte Niedermayer, da der Projektleiter nicht mehr mit der Familie zusammenarbeite. Die Sorgen, ob auf anderen Hofgrundstücken, die im Moment verkauft würden, ‚wild‘ gebaut werden könne, beschwichtigten Neuner und Niedermayer: „Das bestehende Baurecht ist da, daran muss man sich halten.“

Auf Niedermayers Programm stehen zudem eventuelle Lade­stationen für E-Bikes, ein öffentliches WLAN, am besten in der Dorfwirtschaft, und die Idee, dass die Ortsteile Landsbergs mit einer eigenen Unterseite im Webauftritt der Stadt Platz finden.

Ein Problem gab es dann doch noch: Auf einem Straßenabschnitt müsse für ausreichend Beleuchtung gesorgt werden. Die Bitte um Erleuchtung war bereits zuvor gefallen – und auch prompt erledigt worden: Eine eingewachsene Straßenlaterne ist wieder frei.

Die Stimmung nach Versammlungsende war gut. Alle schienen zufrieden, alle blieben noch. Probleme scheint es in diesem Ortsteil Landsbergs nicht zu geben. Es stimmt: Ellighofen ist ein glückliches Dorf.

Susanne Greiner

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