Ins Büro gerast – Ex-Hilti-Mitarbeiter stirbt bei schwerem Unfall

Vieles deute auf Suizid hin, einen konkreten Hinweis darauf oder einen Abschiedsbrief gibt es nicht: Mit hoher Geschwindigkeit ist ein ehemaliger Hilti-Mitarbeiter am Donnerstag um 4.35 Uhr mit seinem Auto in ein Bürogebäude seines früheren Ar­-beit­gebers gerast. Der 57-jäh­rige Kauferinger erlag seinen schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle.

Nach Darstellung der Polizei lässt das „atypische Unfallbild“ auf Suizid schließen. Eine Beteiligung weitere Verkehrsteilnehmer sei ausgeschlossen, so die Polizei. Mit sehr hoher Geschwindigkeit dürfte der Mann mit seinem Mercedes geradewegs und ungebremst in die Außenmauer des zu diesem Zeitpunkt nicht besetzten Hilti-Großraumbüros ge­fah­ren sein. Genau zwischen zwei Säulen durchbrach die schwere Karosse die Außenmauer des Gebäudes und kam erst an der nächsten Wand im Gebäudeinneren zum Stehen. Die Rettungskräfte konnten dem schwerst verletzen Kauferinger nicht mehr helfen, er verstarb noch an der Unfallstelle. Ob des schrecklichen Geschehens hält sich Hilti-Pressesprecherin Jessica Nowak mit Vermutungen zurück. Auf Anfrage des KREISBOTEN bestätigt sie lediglich, dass es sich bei dem 57-Jährigen um einen ehemaligen Hilti-Mitarbeiter gehandelt habe, der seit über einem Jahr nicht mehr in dem Unternehmen beschäftigt war. Nach ersten Schätzungen eines Statikers dürfte der Gebäudeschaden zwischen 150000 und 200000 Euro liegen.

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