Chris Beckham ist tot

X-Press-Quarterback Chris Beckham verstarb am Donnerstag völlig unerwartet im Alter von 44 Jahren. FotoS: Krivec

Knut Dins dachte zunächst noch an einen „makaberen Scherz“, doch die Nachricht war traurige Realität: Am vergangenen Donnerstag starb völlig überraschend Chris Beckham (44), Quarterback der Footballer des Landsberg X-Press. Das Spiel gegen die Rosenheim Rebels wurde daraufhin sofort abgesagt.

Bei Beckham wurde eine Autopsie angeordnet, die Todesursache war bei KREISBOTEN-Redaktionsschluss noch unklar. Allerdings hatte der Quarterback vor vier Tagen bereits erstmals über Schmerzen im Brustbereich geklagt. „Wir haben da noch mit ihm herumgealbert“, erzählt Dins, „so richtig ernst genommen haben wir das alle nicht – auch er nicht.“ Selbst ein Langzeit-EKG, das bei Beckham danach vorgenommen wurde, habe offenbar keine Ergebnisse gebracht. Chris Beckham holte am Donnerstag in Kaufbeuren noch seine Tochter von der Schule ab und brach danach zuhause zusammen; die Versuche des Notarztes, ihn zu reanimieren, blieben erfolglos. Hinweise auf eine Vorerkrankung gab es offenbar nicht. Dins: „Er sagte, er hätte noch nie solche Probleme gehabt.“ Abgesagt Zum Verbandsliga-Spiel gegen Rosenheim trat das Team des Landsberg X-Press daraufhin nicht an, „das ging emotional einfach nicht. Dazu kommt, dass unser Coach Shahram Fardin gut mit Chris befreundet war.“ Mit Trauerflor sollte dagegen ohne die übliche musikalische Untermalung das Jugendspiel am Samstag stattfin­- den. Sowohl die erste Mannschaft Landsbergs als auch Spieler aus Erding (wo Beckham zuvor aktiv und sehr beliebt war), hatten sich „zum Gedenken an Chris“ als Gäste angesagt. Traurige Aufgabe Knut Dins kommt nun die traurige Aufgabe zu, einen Nachfolger auf der Schlüsselposition zu suchen. „Wir werden auf jeden Fall weitermachen, das wäre sicher auch in seinem Sinne. Im Moment haben wir dafür aber keinen Kopf, wir trauern nur.“

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