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Auf "Zwergenhöhe"

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Geschenke für die Kleinen in der Lechturnhalle gab’s von den Kindern des St. Christophorus Kindergartens. Raffael Sonnenschein von „landsbergläuft“ spielte den Nikolaus.

Landsberg – Ein richtiges Gewusel gab es am Donnerstagmorgen in der Lechturnhalle: Gut 35 Kinder vom Kindergarten St. Christophorus übergaben Geschenke an knapp 50 Flüchtlingskinder und -jugendliche. So wie letztes Jahr brachten die Kindergartenkinder aus Landsberg mit Liedern, einem Tanz und kleinen Gaben die Augen der Flüchtlingskinder zum Strahlen.

Angeregt hatte die Geschenk­übergabe der Elternbeirat des Kindergartens: „Wir haben die Eltern angeschrieben und um Geschenke gebeten“, sagt Elternbeiratsmitglied Julia Baron. Das Rote Kreuz habe ihnen die Namensliste der Kinder samt Alter gegeben. Denn jede Gabe wurde persönlich überreicht: „So konnten wir altersgerechte Geschenke machen.“ In den Paketen befinden sich Spielzeug, Kosmetikartikel, Handschuhe und Mützen sowie Malsachen. „Wir haben den Eltern freigestellt, eine Grußkarte mit Adresse beizulegen“, erzählt Baron.

So könnten die Kinder vielleicht später tatsächlich in Kontakt treten. Den Nikolaus spielte Raffael Sonnenschein von „landsberg­läuft“, der auch das Organisatorische mit der Stadt und der Security in der Lechturnhalle regelte. Das Kostüm lieh ihm die SMV des Dominikus-Zimmermann-Gymnasiums. Er habe keine Bischofsmütze tragen wollen, so Sonnenschein, deshalb gab es eine Weihnachtsmannmütze zum Bischofsgewand. Zu Beginn sangen die Kindergartenkinder ein Weihnachtslied, bei dem auch die Flüchtlingskinder kräftig mitklatschten. Danach bekam jedes Kind ein Geschenk persönlich überreicht – was erstaunlich gut funktionierte. Zwar waren einige der Kinder auf beiden Seiten ein bisschen scheu, aber das legte sich schnell.

Abschließend tanzten alle Kinder zusammen, jeder mit einer Kerze in der Hand. „Es ist eine erste kulturelle Begegnung auf gleicher „Zwergenhöhe“, somit auch ein Kulturaustausch“, sagt Sonnenschein. So könne man diesen Kindern, die eine so unsichere Zukunft hätten, ein paar schöne Momente schenken, denn: „Empathie ist das Mindeste, was wir unseren Mitmenschen gegenüber aufbringen können“.

Susanne Greiner

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