Nachhaltigkeit im Kino

Cineplex in Penzing nimmt am Projekt »zusammen.nachhaltig« teil

Penzing – Was hat Kino denn bitte mit Nachhaltigkeit zu tun? Wenn es nach dem Geschäftsführer der Cineplex-Gruppe Kim Ludolf Koch geht, eine ganze Menge. Deshalb nimmt das Penzinger Kino an dem Projekt „zusammen.nachhaltig“ teil.

„Seit Jahren arbeiten wir im Cineplex Penzing intensiv an der Weiterentwicklung verschiedener Einzelthemen praktischer Nachhaltigkeit“, erklärt Koch. So seien in den vergangenen Jahren unter anderem bei der sehr ressourcenintensiven Innenraumklimatisierung große Fortschritte gemacht worden. Mittels feiner Sensoren wird der Komfortfaktor zur Besucherauslastung gemessen und so Luftqualität und Temperatur jederzeit dynamisch anpasst. Die Beleuchtung – Stichwort LED- Technologie – wäre gleich vom ersten Tag an auf Effizienz und Sparsamkeit ausgelegt worden.

Durch das Projekt „zusammen.nachhaltig“ ergäben sich weitreichende Möglichkeiten, um weitere und wichtige Fortschritte zu machen. Wie bei der Reduzierung von Einwegverpackungen und Restmüll. „Auch unser Wasser ist ein wichtiges und großes Thema“, so Werner Rusch, Gesellschafter des Cineplex in Penzing.

Das Projekt „zusammen.nachhaltig“ gliedert sich in drei Säulen, die das Kino, den Besuch und innerbetriebliche Themen in den Fokus rücken. Derzeit laufe die interne Datenerhebung bei den Kinos über ein eigens entwickeltes Tool. Die Ergebnisse dienten als Grundlage, um zu sehen, was wie bis wann möglich sei. Für die Umsetzung würden kurz-, mittel- und langfristige Ziele formuliert, die sich beispielsweise in Eigenmaßnahmen oder Anforderungen an Lieferanten oder Dienstleister wiederfinden würden. Auch das Projekt selbst folgt dem Prinzip der Nachhaltigkeit: Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit.

Themen wie Energieeffizienz, Verpackung und Entsorgung, Ökostrom oder Verzicht auf Palmöl werden dabei besonders diskutiert. Aber auch der Kinobesucher selbst solle miteingebunden werden. Deshalb werde schon jetzt das Mitbringen von Mehrweggefäßen unterstützt.

Inwiefern die Besucher etwas von den Maßnahmen direkt spüren, wird sich dann wohl mit der Zeit herausstellen. Jedenfalls kann man dann mit gutem Gewissen ins Kino.

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