City Management: Etwas zu schnell

Fast schon im stillen Kämmerlein ist der Verein „City Management Landsberg“ im Dezember vergangenen Jahres gegründet worden. Zurzeit läuft die Eintragung beim Registergericht Augsburg. Es geht um das „e.V.“.

Das Verfahren dazu ist noch nicht abgeschlossen, weil das Gericht eine Satzungsänderung gefordert habe, ist auf Anfrage des KREISBOTEN aus der Fuggerstadt zu erfahren. Unabhängig davon firmiert City Management Landsberg am Lech bereits mit dem „e.V.“ auf Briefen und anderen Druckwerken. „Das ist nicht rechtens“, sagt die zuständige Mitarbeiterin am Registergerichts. Wie auch immer, Mitinitiatorin und 2. Vorsitzende Brigitte Holler freut sich über das Interesse an der ersten öffentlichen Veranstaltung des Vereins, der laut Holler bisher etwa 40 Mitglieder zähle. In rund zwei Wochen werde es eine Mitgliederversammlung geben, um die nächsten Schritte zu planen. Bei der Stadt bedient An einem Internetauftritt werde noch gearbeitet, gibt die 2. Vorsitzende weiter Auskunft. Im Moment aber erscheint unter der gesicherten Vereinsadresse www.cm-landsberg.de eine weiße Seite. Auch hier nahm es die Vorstandschaft zunächst nicht so genau. Wer www.cm-landsberg.de aktivierte landete direkt auf der Homepage der Stadt Landsberg. Und das sorgte bei den Stadtoberen für großes Erstaunen, denn sie waren darüber vorab weder informiert, geschweige denn um Erlaubnis gefragt worden. Einen Tag nach der überraschenden Entdeckung lag beim CMLL-Vorsitzenden die Aufforderung auf dem Tisch, derlei Gebahren zu unterlassen. Und dem leistete Purrmann unverzüglich Folge. Wie OB Ingo Lehmann (SPD) versicherte, sei die Stadt generell bereit, Aktivitäten in der Innenstadt zu fördern. Daher könne auch der Verein „City Management“ auf Unterstützung hoffen. Wichtig ist Lehmann, dass alle Akteure in neue Ideen und Projekte im Sinne der Stadt miteinbezogen werden. Lehmanns Wunsch: Zusammenarbeit. Ein Gespräch mit den Vereinsvorsitzenden Purrmann und Holler habe es bereits Anfang Dezember gegeben. Ein konkretes Konzept sei bis dato nicht vorgelegt worden. Das Stadtoberhaupt warte also weiter ab. Landsbergs Referent für Stadtmarketing, Gunnar Kahmke (SPD), hat sich „noch keine Meinung“ über den neuen Verein gebildet, hielt er sich auf Anfrage des KREISBOTEN bedeckt.

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