City Management: Schelte von Purrmann

Mit dem „Schmiedl“ lässt er sich nicht abspeisen: Wenn der Vorsitzende von City Management Landsberg zum ersten Vereinsabend der Vereinsgeschichte lädt, dann möchte es bitte schön der „Schmied“ in Gestalt des Oberbürgermeisters sein. Doch der kann halt „nicht alle Termine wahrnehmen“, schickt seinen zuständigen Referenten, Stadtrat Gunnar Kahmke, ins Sportzentrum und treibt damit Peter Purrmann die Zornesröte ins Gesicht.

Zwölf Stunden später steht das schwere Geschütz vor der Stadtverwaltung, deren gläserne Fassade zu splittern droht. Es sei äußerst bedauerlich, wettert Purrmann am frühen Mittwochmorgen, wenn ein „neuer und engagierter Verein“ von der Stadt nicht unterstützt werde; die Abwartungshaltung sei weder gut noch akzeptabel, weiß der um die „Wiederfindung der Gemeinschaft“ bemühte Vereinsvorsitzende. Weiteres Ungemach droht: Es sei nicht gut, wenn die Stadt von Gewerbetreibenden und Einzelhändlern nun schon wieder als „Quertreiber“ betitelt werde. „Fast lächerlich“ erscheine der städtische Beitrag in Höhe von 52,06 Euro (gemäß Stadtmarketingrichtlinie) für eine Zeitungsumfrage angesichts der Tatsache, dass es gelungen sei, „Großindustrielle des Landkreises als Unterstützung (nicht finanziell)“ zu gewinnen – davon zeugten am Dienstag die Kugelschreiber eines namhaften Unternehmens aus Landsberg. Purrmann lässt die Stadtoberen weiter wissen, dass die Zurückhaltung der Stadtverwaltung auf „größte Verwunderung und Inakzeptanz“ bei Industriellen und Gewerbetreibenden sorge. OB Lehmann indes wünscht sich von Purrmann Antworten darauf, welche Strategie er persönlich verfolge, aus welchem Erfahrungspool der Vereinsvorsitzende schöpfe und wie er anstehende Themen konkret angehen wolle.

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