Nach der Reparatur sogar mit weißem Hemd!

Comeback für den Dießener "Diez"

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Repariert und frisch herausgeputzt wurde Dießens Wahrzeichen "Diez - Der Mann mit dem goldenen Fisch" wieder auf seinem Sockel am Untermüllerplatz platziert.
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Repariert und frisch herausgeputzt wurde Dießens Wahrzeichen "Diez - Der Mann mit dem goldenen Fisch" wieder auf seinem Sockel am Untermüllerplatz platziert.

Dießen – Gerade mal dreizehn Tage war der sechs Meter hohe Eichenstamm auf dem Untermüllerplatz verwaist. Jetzt thront Dießens Wahrzeichen „Diez“ samt seinem goldenen Fisch wieder auf dem Sockel und wacht über das sommerliche Treiben auf dem belebten Platz gleich beim Ammersee. Wie berichtet, war eine Autofahrerin frontal gegen den Stamm gefahren, so dass sich die Verankerung der Bronzefigur gelockert hatte.

Das 400 Kilogramm schwere Kunstwerk neigte sich durch den Aufprall und wurde vorsichtshalber von der Dießener Feuerwehr abmontiert. In der Ascholdinger Gießerei, die den „Diez“ nach dem Entwurf von Matthias Rodach gegossen hatte, wurden die Verankerungsstifte der Figur wieder geradegeboten und fest verschweißt. Danach ging es in die Bildhauerwerkstatt von Matthias Rodach, der dem „Diez“ für sein Comeback ein neues weißes Hemd verpasste. Das ursprüngliche Weiß hatte in den vier Jahren seit der Installation stellenweise einen rostigen Ton angenommen. Der goldene Fisch wurde nachpoliert, damit er in der Sonne wieder richtig strahlen kann. Das Kunstwerk gehört schließlich zu den von Touristen meist fotografierten Erinnerungen an ihren Dießen-Aufenthalt.

Der aufgefrischte „Diez“ wurde am Samstag liegend auf einem Anhänger zum Untermüllerplatz chauffiert, wo die Dießener Feuerwehr mit Kranwagen und Drehleier angerückt war. Matthias Rodach übernahm das Aufstellen in luftiger Höhe persönlich, wobei er erst die Bohrungen für die Verankerung nacharbeiten musste. Mit einer festen Schlinge um den Hals wurde der „Diez“ schließlich nach oben gehievt, wo ihn Rodach in millimeterweise Geduldsarbeit wieder verankerte. Belohnt vom Beifall der vielen Schaulustigen. Darunter auch Gemeinderäte wie Kulturreferent Johann Rieß und Dießens Bürgermeisterin Sandra Perzul.

Sie hat zwischenzeitlich mit Matthias Rodach Überlegungen angestellt, wie man künftig Unfälle an Dießens Wahrzeichen verhindern könne. Denn immer wieder stoßen Autofahrer beim Rückwärtsausparken gegen den Eichenstamm, der schon einige Blessuren zeigt. Der Gemeinderat wird zeitnah entscheiden, ob man beispielsweise rund um den Stamm ein kleines bepflanztes und mit Stein umfasstes Podest errichtet.
Dieter Roettig

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