Container ziehen bald um

Der Kauferinger Marktgemeinderat hat einer Verlegung des Containerplatzes am Sportzentrum mehrheitlich zugestimmt. Der neue Platz, an dem Wertstoffe wie Altpapier, Altglas und Leichtverpackungen abgegeben werden können, entsteht gerade am ehemaligen Skaterplatz an der Bayernstraße gegenüber des Kreisverkehrs westlich der B17. Lediglich die GAL Fraktion übte Kritik am neuen Standort. Laut Alex Glaser sei der Standort der neuen Sammelstelle „falsch, nicht einsehbar und schlechter erreichbar“.

Mit Ausnahme seines Fraktionskollegen Hans-Jörg Pilz wollte dies das Gremium nicht so sehen. Stattdessen sei der Platz „zentral und geschützt, gut erreichbar und weist eine ausreichende Größe auf“. „Zeitgleich werden zudem die Annahmezeiten am Recyclinghof ausgedehnt“, betonte Bürgermeister Dr. Klaus Bühler. Auch wegen des Lärmschutzes wurden bereits diverse Umbauarbeiten durchgeführt. So wurde die Grundfläche des rund 900 Quadratmeter großen Areals rund zwei Meter angehoben und asphaltiert. Eine fünf Meter breite, Lkw-taugliche Zufahrt sorgt dafür, dass später die aufgestellten Container geleert werden können. Der benachbarte Schlittenberg soll jedoch erhalten bleiben. Die Kosten für den neuen Containerplatz belaufen sich auf rund 50000 Euro. Laut Bürgermeister Bühler wird der neue Standort „locker ausreichen“, die Kauferinger Bedürfnisse beim Thema Wertstoffsammlung abzudecken. Ende Juni könnte der Platz zudem fertig sein. „Der Gemeinde Kaufering“, da ist sich der Rathauschef sicher, „wird es in jedem Fall optisch gut tun“. Die kleinen Wertstoffinseln in der Lechgemeinde sollen dann nacheinander aufgelöst werden. Vor allem die zunehmende Verdreckung dieser Plätze war dem Marktgemeinderat ja ein Dorn im Auge. Aber auch die optische Komponente, vor allem mit Blick auf das Sportzentrum spielte bei der Entscheidungsfindung eine Rolle. Nicht ohne Grund wurde der Sportplatz auch gerne als „Abfallplatz“ bezeichnet. Die GAL-Fraktion übte indes Kritik am neuen Standort. Laut Glaser sei der Standort falsch gewählt, da nicht einseh- und schlechter erreichbar. Die bisherige Lösung sei aus seiner Sicht bürgernah und durchaus vertretbar gewesen. Darüber hinaus gab er zu bedenken, dass gerade für die Bürger aus Altkaufering der Weg zur neuen Sammelstelle sehr weit geworden sei. Hier sollte man prüfen, inwieweit ein möglicher Standort im Dorf gefunden werden könne. Rosina Heinle (CSU), die selbst im „Dorf“ lebt, glaubt jedoch daran, dass sich die Bürger an die neue Situation schnell gewöhnen werden. So müsse man zukünftig beim Weg zum Einkaufen die Wertstoffe mitnehmen und am neuen Platz entsorgen. Auch der Landkreis, der für die Leerung der Wertstoffcontainer in den Kommunen verantwortlich ist, steht laut Bühler dem eingeschlagenen Weg der Marktgemeinde positiv gegenüber. Er wird zudem dafür Sorge tragen, dass das Areal, rund um den neuen Containerplatz noch eingezäunt wird.

Meistgelesen

Toll: Das erste Azubi+ ist da!
Toll: Das erste Azubi+ ist da!
Söder: "Nazi-Vorwürfe sind eine Sauerei"
Söder: "Nazi-Vorwürfe sind eine Sauerei"
"So nicht, Herr Erdogan!"
"So nicht, Herr Erdogan!"
Herzhaft finstere Lebenslieder
Herzhaft finstere Lebenslieder

Kommentare