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Corona im Landkreis Landsberg: Inzidenz sinkt weiter

  • Susanne Greiner
    vonSusanne Greiner
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Landkreis – Die Inzidenz im Landkreis sinkt weiterhin. Ein Coronaausbruch mit über 80 Infizierten in einem Schlachtbetrieb des Nachbarlandkreises Ostallgäu macht sich bisher nicht bemerkbar. Für Lockerungen muss die Inzidenz drei Tage unter 50 bleiben. Anschließend muss das Landratsamt dies bekanntgeben. am zweiten Tag nach der Bekanntgabe greifen dann Lockerungen.

Heute ist die Inzidenz für den Landkreis Landsberg wieder knapp unter 50 gefallen.

Was ab welcher Inzidenz möglich ist, hat das Bayerische Gesundheitsministerium in folgender Grafik aufgeführt:

Was gilt ab welchem Inzidenzwert ab dem 8. März - die Grafik des bayerischen Gesundheitsministeriums

Informationen zu den aktuellen Beschlüssen sowie zu den Lockerungen, die seit heute gelten, finden Sie hier.

+++ Donnerstag, 11. März +++

Coronaausbruch im Nachbarlandkreis Ostallgäu. Wie der KREISBOTE Kaufbeuren gestern meldete, gibt es einen Coronaausbruch im Buchloer Schlachtbetrieb Vion Beef. Inzwischen seien dort über 80 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der erste positive Fall wurde dort bereits am 1. März bekannt. Die Inzidenz stieg infolge des Ausbruchs dort über 100. Bisher hat sich das auf die Infektionszahlen im Landkreis Landsberg nicht spürbar ausgewirkt. Mehr dazu lesen Sie hier.

• Inzidenz im Landkreis sinkt weiter. Heute meldet das RKI einen Wert von 40,7. Die Gesamtzahl der seit Pandemiebeginn positiv auf Corona Getesteten liegt laut RKI heute bei 3.064. Das sind neun Personen mehr als gestern. Innerhalb der letzten sieben Tage haben sich demnach 49 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

+++ Mittwoch, 10. März +++

7-Tage-Inzidenz fällt auf 48,2. Das RKI meldet für heute 3.055 Personen, die seit Pandemiebeginn im Landkreis positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Das sind nur vier mehr als gestern und vorgestern (gestern war die Zahl gleichgeblieben, da die Meldungen erst spät am Montagnachmittag eintrafen und vom Gesundheitsamt nicht mehr ans RKI gemeldet werden konnten). Innerhalb der letzten sieben Tage haben sich damit im Landkreis laut RKI 58 Personen mit dem Coronavirus infiziert und einen positiven Test erhalten.

Bei einem drei Tage andauernden Wert unter 50 könnte beispielsweise der Einzelhandel wieder begrenzt öffnen - ohne Terminvereinbarung mit Kunden. Bei einem Infektionsherd im Landkreis mit einer großen Anzahl an Kontaktpersonen kann die Inzidenz aber auch schnell wieder steigen.

Laut Landratsamt sind momentan 100 Personen positiv auf das Coronavirus getestet und in Quarantäne, neun weniger als gestern. Als Kontaktpersonen KP1 seien 415 Menschen in Quarantäne - ein Plus von 20 Personen..

• Die Belegung im Klinikum ist gleichgeblieben: 16 Patienten, vier auf Intensivstation, davon drei beatmet.

+++ Dienstag, 9. März +++

Inzidenzrate sinkt leicht. Heute steht die 7-Tage-Inzidenz laut RKI bei 53,2. Seit Beginn der Pandemie haben sich laut RKI damit 3.051 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert - gleich viele wie gestern.

Das Landratsamt Landsberg meldet heute 109 Personen, die positiv getestet wurden und in Quarantäne sind, dazu 395 Kontaktpersonen KP1 in Quarantäne.

Anzahl der Klinikumspatienten steigt. Stand heute sind 16 COVID-19-Patienten im Klinikum Landsberg. Vier von ihnen sind auf der Intensivstation untergebracht, drei der vier werden invasiv beatmet.

Impfungen laut Landratsamt (Stand 6. März): Erstimpfungen: 7.132 (5,94 Prozent der Landkreisbevölkerung), Zweitimpfungen: 2.148. Dabei sind in diesen Zahlen alle Personen enthalten, die im Landkreis per mobiles Team oder im Impfzentrum geimpft wurden - also auch Klinikpersonal und Pfleger*innen in Seniorenunterkünften, egal, wo diese ihren Wohnsitz haben. Die Impfquote für Bayern liegt (Stand 8. März) bei 6,8 Prozent.

+++ Montag, 8. März +++

Einkaufen mit Termin (click and meet) ist im Landkreis seit heute möglich. Weitere Öffnungen sind nicht möglich, da die Inzidenzrate laut RKI heute bei 54,9 liegt (Sonntag: 50,7). Was zudem gilt, ist in der oberen Grafik zu lesen.

Das Landratsamt meldet heute insgesamt 3.051 Personen, die sich seit Pandemiebeginn mit dem Coronavirus infiziert haben. Am Sonntag waren es noch 3.038. Aktuell seien laut Pressesprecher Wolfgang Müller 101 (Sonntag: 110) Personen positiv getestet und in Quarantäne, als Kontaktpersonen Grad 1.398 (Sonntag: 419)

+++ Samstag, 6. März +++

Zwei weitere Menschen sind an COVID-19 gestorben. Laut Landratsamts-Sprecher Wolfgang Müller handelt es sich um zwei ältere Menschen mit Vorerkrankungen. Damit steigt die Zahl derer, die im Landkreis infolge einer Coronavirus-Infektion gestorben sind, auf 53.

Das Landratsamt meldet heute insgesamt 3.034 Personen, die seit Beginn der Pandemie positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Das sind neun mehr als gestern. Damit seien aktuell infiziert und in Quarantäne 112 Menschen.

Als Kontaktpersonen KP1 in Quarantäne zählt das Landratsamt heute 428 Menschen. Das sind 45 mehr als gestern.

• Die 7-Tage Inzidenz ist wieder leicht auf 51,5 gesunken.

+++ Freitag, 5. März +++

Heute meldet das Landratsamt 383 Personen im Landkreis, die als Kontaktpersonen KP1 in Quarantäne sind - nochmals knapp 40 mehr als gestern. Die Zahl der Neuinfektionen ist seit gestern um zwölf Personen auf 3.027 gestiegen. Aktuell in Quarantäne und positiv auf das Coronavirus getestet sind 106 Landkreisbewohner. Das sin fünf weniger als gestern.

• Die Inzidenz steigt leicht auf 53,2.

• Anzahl der COVID-19-Patienten im Klinikum sinkt. heute meldet das Landratsamt nur noch 14 Patienten im Klinikum Landsberg. Vier der Patienten seien auf der Intensivstation, drei dieser Intensiv-Patienten müssten intensiv beatmet werden.

Inzwischen seien 6.412 Personen im Landkreis einmal geimpft worden. Das entspricht einer Quote von 5,34 Prozent. Für Bayern insgesamt meldet das RKI eine Quote von 6,2 Prozent (Impfmeldungen bis einschließlich gestern). Eine Zweitimpfung haben im Landkreis 2.035 Personen erhalten. Allerdings werden hier alle Personen gezählt, die im Impfzentrum in Penzing geimpft wurden. Darunter sind auch Personen, die im Landkreis arbeiten, aber nicht hier leben.

+++ Donnerstag, 4. März +++

Inzidenz im Landkreis steigt wieder über 50. Heute steht sie bei 51,1. Das Landratsamt meldet aktuelle 111 nachweislich mit dem Coronavirus Infizierte, 347 Kontaktpersonen KP1 seien in Quarantäne. Damit haben sich seit Pandemiebeginn im Landkreis nachweislich 3.015 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

Zwei weitere Menschen im Landkreis sterben an COVID-19. Laut Landratsamt handele es sich um zwei „ältere Personen mit Vorerkrankungen“. Damit sind seit Pandemiebeginn im Landkreis 51 Menschen an den Folgen einer Coronavirusinfektion gestorben.

Die Belegzahlen des Klinikums folgen. Mehr zu den Infektionen im Klinikum hier.

+++ Mittwoch, 3. März +++

Die Inzidenzrate steht heute leicht höher als gestern. Das RKI gibt den Wert 42,4 an. Innerhalb der letzten sieben Tage haben sich im Landkreis Landsberg 51 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Seit Pandemiebeginn gibt das RKI insgesamt 2.997 Infizierte Personen im Landkreis an. Gestern lag die Zahl bei 2.987 .

Immer mehr Kontaktpersonen KP1 in Quarantäne: Das Landratsamt meldet aktuell 323 Kontaktpersonen KP1 in Quarantäne (Stand gestern: 268). Hier machte sich der Corona-Ausbruch im Klinikum bemerkbar, informiert Anna Diem von der Ptressestelle des Landratsamtes: „Da haben wir bei wenig positiven Fällen immer gleich sehr viele Kontaktpersonen.“ Das gleiche gelte für den Coronaausbruch im Reichlinger Kindergarten.

Aktuell sind laut Landratsamt 100 Personen positiv getestet und in Quarantäne.

• Corona auch im Kindergarten Riederau. Der Kindergarten ist noch offen, hier sei nur eine der Gruppen in Quarantäne, informiert die Gemeinde Dießen.

Im Klinikum Landsberg sind zwei COVID-19-Patienten weniger als gestern. Von den aktuell insgesamt 15 Patienten sind weiterhin fünf auf der Intensivstation, vier dieser Intensiv-Patienten werden invasiv beatmet. Laut Landratsamt sind zwei Stationen des Klinikums (3B und 1A) in Quarantäne. Einen Aufnahmestopp gebe es nicht, allerdings werden auch in dieser Woche planbare Operationen verschoben, so das Landratsamt. Die noch geschlossene chirurgische Abteilung eröffne hingegen ab Donnerstag wieder schrittweise. Auch die Schmerztagesklinik und das Ambulante Operationszentrum (AOZ) seien seit 1. März wieder in Betrieb..

+++ Dienstag, 2. März +++

Im Klinikum Landsberg befinden sich momentan 17 COVID-19-Patienten. Das sind fünf mehr als gestern. Fünf der Patienten müssten auf der Intensivstation behandelt werden, informiert Landratsamt-Pressesprecher Wolfgang Müller, vier dieser Patienten würden invasiv beatmet. Ob es sich dabei um Landkreisbewohner handelt, ist aber nicht sicher. Das Landsberger Klinikum nimmt auch COVID-Patienten anderer Landkreise auf.

Insgesamt haben sich im Landkreis damit bis heute 2.987 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Die Inzidenz sinkt wieder. Heute steht sie bei 40,7. Das Landratsamt meldet jedoch aktuell 98 Personen, die positiv getestet wurden und in Quarantäne sind - sieben mehr als gestern. Die Anzahl der Kontaktpersonen KP1 ist massiv gestiegen: Momentan seien als KP1 268 Personen in Quarantäne, so Müller. Dieser Anstieg ist wohl ebenfalls auf den Infektionsherd im Reichlinger Kindergarten zurückzuführen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ Montag, 1. März +++

Inzidenz steigt wieder langsam. Lag die 7-Tage-Inzidenz am Freitag noch bei 29,9, ist sie am Wochenende stetig angestiegen. Heute verzeichnet das RKI einen Wert von 44,1.

91 Personen sind aktuell positiv getestet und in Quarantäne, die Zahl der Kontaktpersonen KP1 ist auf 233 gestiegen.

Am Samstag meldete das Landratsamt insgesamt 2.972 Infizierte im Landkreis seit Pandemiebeginn, am Sonntag waren es vier mehr, heute meldet das RKI 2.984 Infizierte. Seit Freitag sind das 23 Personen mehr, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben. Am Sonntag waren laut Landratsamt-Pressesprecher Wolfgang Müller 104 Personen positiv getestet und i Quarantäne - zwei weniger als am Freitag. Als Kontaktpersonen KP1 seien 199 Personen in Quarantäne - ebenfalls zwei weniger als am Freitag.

Am Samstag starb ein weiterer Mensch an den Folgen einer Coronavirus-Infektion. Laut Landratsamt war auch dieser Mensch älter und litt unter Vorerkrankungen. Damit ist die Zahl der an COVID-19 gestorbenen Menschen im Landkreis auf 49 gestiegen.

Im Klinikum Landsberg sind momentan zwölf COVID-19-Patienten. Vier von ihnen müssen auf der Intensivstation behandelt werden, wo drei der vier invasiv beatmet werden.

+++ Freitag, 26. Februar +++

• Inzidenz sinkt unter 30. Heute steht die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis bei 29,9. Insgesamt haben sich laut Angaben des Landratsamtes seit Pandemiebeginn 2.961 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das sind acht mehr als gestern.

Infektion im Kindergarten - starker Anstieg der Kontaktpersonen in Quarantäne. Aktuell infiziert zählt das Landratsamt 106 Personen, als Kontaktpersonen KP1 seien 201 Menschen in Quarantäne. Der starke Anstieg dieser ist wohl auf die Infektion eines Kindergartenkindes im Landkreis Landsberg zurückzuführen - mehr dazu lesen Sie hier.

Vier neue Infektionen mit britischer Variante nachgewiesen. Eine der Infektionen trat auch im Umfeld einer Kita im Landkreis auf. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Zahl der Patienten im Klinikum Landsberg sinkt. Insgesamt liegen dort 11 COVID-19-Patienten, vier davon auf der Intensivstation. zwei dieser vier Personen müssen invasiv beatmet werden.

+++ Donnerstag, 25. Februar +++

Weiterer Todesfall: Laut RKI ist noch ein Landkreisbewohner (ältere Person mit Vorerkrankungen) an COVID-19 gestorben. Insgesamt zählt das RKI damit 48 Menschen, die im Landkreis infolge einer Coronavirus-Infektion gestorben sind.

• Inzidenz sinkt deutlich. Heute steht sie laut RKI bei 30,8. Demnach haben sich innerhalb der letzten sieben Tage nur 38 Menschen neu (und per OCR-Test nachgewiesen) mit dem Coronavirus infiziert.

Seit Pandemiebeginn haben sich damit laut Landratsamt 2.953 Menschen mit dem Coronavirus nachweislich infiziert - fünf Personen mehr als gestern. Aktuell infiziert und in Quarantäne sind 92 Personen, als Kontaktpersonen KP1 160 - 58 Personen mehr als gestern. Diese Erhöhung beruht laut Landratsamt-Sprecher Wolfgang Müller darauf, dass alle Personen, die innerhalb der vergangenen zehn Tage von der Station 3B des Klinikums entlassen wurden, trotz einem negativen Test beim Verlassen des Klinikums sicherheitshalber in Quarantäne geschickt worden seien.

• Mehr invasiv Beatmete im Klinikum. Von den im Klinikum Landsberg untergebrachten zwölf COVID-19-Patienten müssen vier auf der Intensivstation behandelt werden, drei dieser vier werden invasiv beatmet.

• Impfquote (Erstimpfungen) liegt bei 4,01 Prozent. Damit zieht der Landkreis mit dem bayernweiten Durchschnitt gleich. Das Landratsamt meldet mit Stand 23. Februar 4.815 Erstimpfungen und 1.827 Zweitimpfungen. Allerdings werden bei den Erstimpfungen auch alle Mitarbeiter in Heimen oder Krankenhäusern mitgezählt, die in Penzing geimpft wurden - unabhängig davon, ob sie im Landkreis wohnen.

+++ Mittwoch, 24. Februar +++

• Weitere Corona-Befunde im Klinikum Landsberg: Bei den bereits angekündigten Reihentest wurden im Klinikum zwei weitere Corona-Infektionen auf der Station 1B festgestellt. Infiziert seien ein Mitarbeiter und ein Patient, teilt das Landratsamt mit. Die Station bleibe geöffnet, man werde dort aber keine neuen Patienten mehr aufnehmen. Der infizierte Patient sei isoliert worden, der betroffene Mitarbeiter in Quarantäne.

• Inzidenz sinkt wieder unter 40. Heute steht sie für den Landkreis laut Landratsamt bei 35,7. Insgesamt haben sich seit Pandemiebeginn im Landkreis 2.948 Menschen mit dem Virus nachweislich (positiver PCR-Test) infiziert. Aktuell seien 91 Personen positiv getestet und in Quarantäne, so das Landratsamt. Als Kontaktpersonen Grad 1 befänden sich 102 Menschen in Quarantäne.

Infolge einer Coronavirus-Infektion gestorben sind im Landkreis bisher 47 Personen.

• Im Klinikum wieder 13 COVID-19-Patienten, somit wieder ein Patient mehr als gestern. Von den 13 Patienten müssen drei in der Intensivstation behandelt werden, zwei der drei werden invasiv beatmet.

• Allgemeinverfügung des Landratsamtes: Alkoholkonsum-Verbot auf stark belebten Plätzen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ Dienstag, 23. Februar +++

• Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis nochmals leicht gesunken. Sie liegt heute laut RKI bei 42,4. Innerhalb der letzten sieben Tage meldet das RKI 51 Personen, die sich nachweislich (positiver PCR-Test) mit dem Coronavirus im Landkreis infiziert haben.

Heute meldet das RKI mit 2.940 insgesamt positiv getesteten Personen drei weniger als gestern. es gebe öfter Korrekturen, informiert der Landratsamt-Pressesprecher Wolfgang Müller. Beispielsweise, wenn jemand zwar hier getestet werde, da er hier arbeitet, aber in einem anderen Landkreis wohne. Der Wohnort sei bei der Zählung entscheidend. 

Laut Landratsamt sind aktuell 93 Personen positiv getestet und in Quarantäne - zwei mehr als gestern. Als Kontaktpersonen KP1 zählt das Landratsamt 102 Personen in Quarantäne, sechs mehr als gestern.

Ein weiterer Landkreisbewohner ist an COVID-19 gestorben. Damit steigt die Anzahl der Verstorbenen aufgrund einer Coronavirus-Infektion im Landkreis auf 47. Laut Landratsamt war auch dieser Mensch älter und litt unter Vorerkrankungen.

Im Klinikum Landsberg sind momentan zwölf Patienten mit COVID-19 untergebracht, zwei mehr als gestern. Drei der zwölf Patienten müssen auf der Intensivstation behandelt werden. Eine invasive Beatmung sei laut Landratsamt bei keinem der drei notwendig.

Das Landratsamt meldet im Umfeld der Bäckerei Kasprowicz drei weitere bestätigte Fälle der britischen Mutation. Die Zahl dieser Mutationen im Landkreis steigt somit auf elf. Alle drei Personen seien aber bereits wieder aus der Quarantäne entlassen.

+++ Montag, 22. Februar +++

• Die Inzidenz ist im Landkreis heute wieder etwas gesunken. Sie liegt momentan bei 44,1, heißt es von Seiten des Landratsamtes Landsberg.

• Die Gesamtzahl der infizierten (positiv getesteten) Personen hat sich seit gestern nicht verändert. Nach 2.941 positiv Getesteten am Samstag und 2.943 infizierten Personen am Sonntag liegt die Zahl heute weiterhin bei 2.943. Es kann jedoch noch zu Nachmeldungen kommen. Positiv getestet und in Quarantäne befinden sich heute 91 Personen. Als Kontaktpersonen 1 (KP1), die in Quarantäne sind, nennt das Landratsamt 96 Personen.

• Situation im Klinikum Landsberg. Im Klinikum befinden sich laut Angabe des Landratsamtes momentan 14 COVID-19-Patienten, drei davon auf der Intensivstation, beatmet werden muss jedoch niemand.

+++ Samstag, 20. Februar +++

• Die Inzidenz ist im Landkreis laut Landratsamt Landsberg heute um knapp zehn Punkte gestiegen. Sie liegt momentan bei 48,2. Das RKI meldet, dass innerhalb der vergangenen sieben Tage im Landkreis 58 Personen neu positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Allerdings liegt der Anstieg nicht an zahlreichen neu positiv Getesteten innerhalb eines Tages. Es handelt sich um einen Durchschnittswert. Laut Landratsamt sind momentan 110 infizierte Personen in Quarantäne - zwei weniger als gestern. Als Kontaktpersonen Grad 1 nennt das Landratsamt 113 Personen - sieben weniger als gestern. Der Inzidenz-Anstieg liegt wohl daran, dass ein Tag mit wenig neuen Testungen weggefallen ist, für die Inzidenz im Landkreis die Ereignisse gestern im Klinikum kumulieren. Zudem könnten beim RKI erst heute Nachmeldungen des LGL eingegangen sein.

Über die Situation im Klinikum Landsberg soll am Montag informiert werden, sagt Landratsamt-Pressesprecher Wolfgang Müller.

• Weiterer Todesfall. Leider ist ein weiterer Mensch an COVID-19 gestorben. Laut Landratsamt sei es ein älterer Mensch mit Vorerkrankungen gewesen. Damit erhöht sich die Zahl der Menschen, die im Landkreis an COVID-19 gestorben sind, auf 46.

+++ Freitag, 19. Februar +++

• Corona im Klinikum Landsberg: Nachdem gestern fünf Patienten der Station 3B und vier Mitarbeiter des Klinikums positiv auf das Coronavirus getestet wurden, hat das Klinikum die Station 3B geschlossen. Mehr dazu hier.

Im Klinikum sind momentan keine COVID-19-Patienten mehr auf der Intensivstation. Das Landratsamt meldet zudem nur noch 13 COVID-19-Patienten, die im Klinikum auf der COVID-19-Normalstation behandelt werden.

• Weitere Mutationen entdeckt. Gestern meldete das LGL 16 neu bestätigte Infektionen mit der sogenannten südafrikanischen Variante. Damit gibt es im Landkreis nun insgesamt 34 Menschen, die sich mit dieser Variante infiziert haben. Auch bei der britischen Variante gibt es neue bestätigte Fälle. Mehr dazu hier.

• Die Inzidenz ist im Landkreis laut RKI heute wieder minimal unter 40 gesunken. Sie steht jetzt bei 39,9. Laut RKI haben sich innerhalb der letzten sieben Tage 48 Menschen nachweislich neu mit dem Coronavirus infiziert. Laut Landratsamt sind momentan 112 Personen infiziert und in Quarantäne., zwei mehr als gestern. Als Kontaktpersonen KP1 seien 120 Personen in Quarantäne. Das sind 13 Personen weniger als gestern.

Seit gestern ist ein weiterer Mensch an den Folgen von COVID-19 gestorben. Es handele sich um einen älteren Menschen mit Vorerkrankungen, so Müller. Damit erhöht sich die Anzahl der Menschen, die im Landkreis infolge einer Coronavirus-Infektion gestorben sind, auf 45.

• Inzwischen wurden im Landkreis 4.056 mit einer Erstimpfung versehen. Damit liegt die Impfquote für den Landkreis in Bezug auf die Erstimpfungen bei 3,38 Prozent. In Bayern insgesamt liegt die Impfquote inzwischen bei 3,9, meldet das RKI. 1.681 Personen haben im Landkreis bereits eine zweite Impfung erhalten.

• Präsenzunterricht möglich, keine nächtliche Ausgangssperre mehr: Das Landratsamt gibt öffentlich bekannt, dass die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises nun seit dem 1. Januar beständig die 100 unterschreitet. Deshalb entfällt die nächtliche Ausgangssperre, zudem sind sowohl Präsenz- als auch Wechselunterricht möglich. Auch Kitas können wieder geöffnet werden. Bei allen Lockerungen müssen aber die Regeln der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wie der geforderte Mindestabstand oder auch die Betreuung von Kita-Kindern nur in festen Gruppen eingehalten werden.

+++ Donnerstag, 18. Februar +++

• Die Inzidenz für den Landkreis Landsberg steigt wieder über 40. Das liegt an rund 20 Personen, die von gestern auf heute positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Denn laut Pressesprecher des Landratsamtes Wolfgang Müller sind momentan 110 Personen positiv getestet und in Quarantäne. Die Anzahl der Kontaktpersonen Grad 1 ist auf 133 gestiegen - 19 Personenmehr als gestern. Die Inzidenz liegt heute demnach bei 41,6. Ob wieder in einer Senioren- oder Flüchtlingsunterkunft ein Ausbruch stattgefunden hat, wisse man noch nicht, so Müller.

• Im Klinikum liegen momentan 15 COVID-19-Patienten. Zwei davon sind auf der Intensivstation, einer von ihnen muss invasiv beatmet werden.

+++ Mittwoch, 17. Februar +++

• Anzahl der Todesfälle steigt weiter. Heute meldet das RKI für den Landkreis Landsberg 44 Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind - seit gestern ein weiterer Todesfall. Es handele sich um eine ältere Person mit Vorerkrankungen, informiert das Landratsamt.

Innerhalb der letzten sieben Tage haben sich laut RKI im Landkreis 46 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Die Anzahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner ist wieder auf 38,2 gestiegen.

Momentan befinden sich laut Landratsamt 91 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, in Quarantäne - einer mehr als gestern. Auch die Anzahl der Kontaktpersonen KP 1 in Quarantäne ist mit 114 fast gleichgeblieben.

• Anzahl der Patienten im Klinikum steigt. Momentan meldet das Landratsamt 17 COVID-19-Patienten im Klinikum Landsberg. Das sind sechs Patienten mehr als gestern. Allerdings ist das Klinikum Landsberg ein COVID-19-Klinikum, das auch Patienten aufnimmt, sollten in anderen Kliniken keine Betten mehr frei sein. Vier der 17 Patienten müssen auf der Intensivstation behandelt werden, allerdings wird keiner der vier invasiv beatmet.

+++ Dienstag, 16. Februar +++

• Landratsamt meldet heute insgesamt 43 Todesfälle. Damit wurden von gestern auf heute zwei weitere Landkreisbewohner, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind, gemeldet. Dabei handele es sich um zwei ältere Menschen mit „erheblichen Vorerkrankungen“, meldet Landratsamt-Sprecher Wolfgang Müller.

• Die Inzidenzzahl ist gesunken. Sie steht heute bei 30,8, meldet das Landratsamt. Insgesamt haben sich seit Pandemiebeginn laut Landratsamt 2.901 Menschen mit dem Virus infiziert. Aktuell infiziert und in Quarantäne sind 90 Menschen, als Kontaktpersonen zählt das Landratsamt 116 Menschen.

Im Klinikum hat sich die Situation nicht verändert. Weiterhin liegen dort elf COVID-19-Patienten, drei davon auf der Intensivstation.

• Impfquote im Landkreis im Vergleich zu Gesamt-Bayern niedrig. Laut Landratsamt haben im Landkreis Landsberg bisher 3.374 Menschen eine Erstimpfung erhalten. Das sind gerechnet auf 120.000 Einwohner lediglich 2,81 Prozent. Bayern hat indessen eine Impfquote von 3,59 Prozent, meldet das RKI. Zwar erhält Bayern insgesamt seinen Impfdosenanteil aufgrund der Bevölkerungszahl. Wie viele Impfdosen jedoch die jeweiligen Landkreise erhalten, liegt laut Tagesspiegel auch an anderen Faktoren wie beispielsweise der jeweils aktuellen Inzidenzzahl. Warum die Impfquoten jedoch deutschlandweit so stark variierten, sei letztendlich aufgrund fehlender Daten nicht eindeutig herauszufinden,

+++ Montag, 15. Februar +++

• Zwei weitere Todesfälle: Am Sonntag meldete das Landratsamt 41 Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Landkreis Landsberg an COVID-19 gestorben sind. Bei den zwei weiteren gestorbenen handele es sich um ältere Menschen mit Vorerkrankungen, meldet das Landratsamt.

Die Inzidenzrate meldet das RKI heute bei 35,7. Innerhalb der letzten sieben Tage haben sich laut RKI 43 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert.

Aktuell seien 90 Landkreisbewohner mit dem Coronavirus infiziert, meldet das Landratsamt. Als Kontaktpersonen Grad 1 seien 106 Personen in Quarantäne. Im Klinikum Landsberg werden momentan 11 Patienten mit COVID-19 behandelt. Drei davon liegen auf der Intensivstation, müssen aber nicht invasiv beatmet werden.

Rubriklistenbild: © RKI

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