Abstandsstreit eskaliert

Betrunkener Pürgener prügelt sich am Hauptbahnhof in München

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Hart durchgreifen (Symbolbild) musste die Bundespolizei bei einer Schlägerei am Hauptbahnhof, in die auch ein 20-jähriger Pürgener verwickelt war.

Pürgen/München – In einen heftigen Streit mit Körperverletzung ist am frühen Donnerstagmorgen ein 20-Jähriger aus Pürgen am Münchener Hauptbahnhof verwickelt worden. Auslöser war laut Polizei das Nicht­einhalten der Corona-Abstandsregel. Und jede Menge Alkohol spielte ebenso eine Rolle.

Vorweg: Alle fünf in den Streit verwickelten jungen Männer waren nach Darstellung der Bundespolizei alkoholisiert – allen voran der Pürgener, bei dem die Atemalkoholmessung satte 2,46 Promille ergab. Der 20-Jährige war mit einem Bekannten aus München in der Landeshauptstadt auf Kneipentour. Als die beiden gegen 3 Uhr in einem Schnellrestaurant am Hauptbahnhof eine Bestellung aufgaben, fühlte sich der 20-Jährige von einem Dachauer bedrängt. Aus dem Hinweis des Pürgeners, Abstand zu halten, entwickelten sich zunächst verbale Streitigkeiten, in die unter anderem auch ein 25-jähriger Hesse involviert war – erst mal mit Schlichtungsversuchen. Einer Schubserei folgten Schläge und Tritte untereinander.

Als der Pürgener vor den Attacken des Dachauers im Restaurant um Tische herum flüchtete, folgte ihm der 25-Jährige und schlug auf ihn ein. Wenig später bezog der rabiate Zeitgenosse selbst Prügel vom Kumpel des Pürgeners.

Erst der Bundespolizei gelang es die Schlägernden zu trennen.

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