CSU-Kandidaten für den Land- und Bezirkstag

Konkurrenzlose Mehrheiten für Alex Dorow und Josef Loy

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Mit überwältigenden Mehrheiten von den Delegierten der CSU im Stimmkreis Landsberg/Fürstenfeldbruck-West ins Rennen geschickt: Josef Loy (links) für den Bezirkstag und Alex Dorow (rechts, mit Ehefrau Alexa) für den Landtag.

Landsberg/Türkenfeld – Die CSU im Stimmkreis 120 Landsberg/Fürstenfeld­bruck-West hat Alex Dorow (53) mit 96,5 Prozent Zustimmung als Direktkandidat für die Landtagswahl am 14. Oktober. Der Landsberger CSU-Abgeordnete und -Kreisvorsitzende erhielt 84 der 88 abgegebenen Stimmen – eine war ungültig, drei Delegierte stimmten mit nein. Ein ebenfalls klares Votum als Bezirkskandidat erhielt Eresings Bürgermeister Josef Loy: 97,7 Prozent

Bei der Delegiertenversammlung in Türkenfeld zeigte die CSU große Geschlossenheit durch die Anwesenheit der im Herbst neugewählten Bundestagsabgeordneten, Kathrin Staffler und Michael Kießling. Auch die beiden Landräte Thomas Eichinger und Thomas Karmasin (Fürstenfeldbruck) sowie Landtagsabgeordneter Thomas Goppel, vor wenigen Tagen erst aus dem Krankenhaus entlassen, ließen es sich nicht nehmen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Im Gegensatz zum Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost, wo sich gleich vier Kandidaten um das Direktmandat bewarben, gab es im Stimmkreis 120 keinen Gegenkandidaten.

Der 53-jährige Dorow, verheirateter Vater von fünf Kindern, gehört seit 2012 dem Landtag an, als er für Georg Fahrenschon nachrückte. Der geborene Münchener studierte Politik­wissenschaft und Geschichte an der LMU München und wurde vor allem als Moderator beim Bayerischen Fernsehen bekannt. Dorow ist zudem seit 2011 der CSU-Kreisvorsitzende in Landsberg, Mitglied im Bezirksvorstand Oberbayern und BRK-Kreisvorsitzender.

Da es eine Wiederholung des schwachen Ergebnisses der vergangenen Bundestagswahl in Bayern zu vermeiden gilt, will Dorow 2018 zu einem Erfolgsjahr für die CSU machen. „Die Aufholjagd hat begonnen“, zeigte sich der CSU-Politiker kämpferisch. Ein „weiter so“ dürfe es nicht geben. Vor allem gelte es die Wähler, die zur AfD abgewandert sind, zurückzugewinnen. „Die AfD stellt zwar mitunter die richtigen Fragen, bloß weiß sie keine Antworten.“

Im weiteren Verlauf seiner Bewerbungsrede verzichtete Alex Dorow darauf, den Delegierten einen Rückblick über seine zurückliegende Amtszeit als Abgeordneter zu geben, vielmehr sprach er über die seiner Meinung nach erfolgreichen Koalitionsverhandlungen in der Bundeshauptstadt und ging auf das Landtagswahlprogramm der Partei ein. „Die Landtagswahlen werden über unsere Zukunft entscheiden“, glaubt er. „Ich werde alles daransetzen, dass sie erfolgreicher als die Bundestagswahlen ausgehen.“

Als Knackpunkt und wahl­entscheidend bezeichnete Dorow die „verfehlte Asylpolitik“ von Merkel. Doch die CSU habe die Begrenzung der Zuwanderung nunmehr durchgesetzt. In Bayern sollen die Grenzen zukünftig mit 500 Beamten gesichert werden, und ein neues Landesamt für Asylverfahren die Anträge beschleunigt bearbeiten. Mit dem Beginn der Bayernhymne beendete Dorow unter dem Applaus der Delegierten seine Bewerbungsrede.

Auch bei der Wahl für den Bezirkstag waren sich die Dele­gierten im Stimmkreis Landsberg/Fürstenfeldbruck-West einig. Als einziger Kandidat erhielt Josef Loy 97,7 Prozent der Stimmen (86 von 88 Stimmen). Der 63-jährige Kreisrat und Bürgermeister von Eresing sowie Fraktionsvorsitzende im Bezirkstag von Oberbayern freute sich über das erneut großes Vertrauen, das ihm die Delegierten entgegenbrachten.

Dieter Metzler

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