Bürgermeisterwahl in Denklingen:

Andreas Braunegger tritt an

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Tritt zur Bürgermeisterwahl an: Andreas Braunegger.

Denklingen – Spät, aber doch: In Denklingen gibt es einen (ersten) Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 14. Januar kommenden Jahres. Er heißt Andreas Braunegger, ist 49 Jahre alt und tritt an als gemeinsamer Kandidat des CSU-Ortsverbandes, der Freien Bürger und der Freien Wähler­gemeinschaft Denklingen.

Andreas Braunegger stand bereits zweimal auf der Liste der Freien Wählergemeinschaft für den Gemeinderat – 2008 und 2014. Vor dreieinhalb Jahren kam er auf Platz sechs; die FWG stellt seit Mai 2014 fünf Gemeinderäte. Er wäre auf der Liste der erste Nachrücker.

Braunegger ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann. Seit 2012 ist er geschäftsführen­der Gesellschafter im Autohaus Taufratshofer & Braunegger in Hohenfurch.

In Denklingen hatte er vor sechs Jahren die große Typisierungsaktion zugunsten eines krebskranken Buben initiiert und organisiert. Motor war er auch beim Bürgerbegehren gegen den Neubau des Rathauses, wie er nach dem Preisträger des Architektenwettbewerbs ausgeführt werden sollte. Im Bürger­entscheid vom Mai 2014 wurde dieser „Würfel“ oder diese „Maschinenhalle“, wie es Braun­egger formuliert, mehrheitlich abgelehnt.

Im Dorf und im Umland ist Braunegger – er ist verheiratet und Vater von fünf Kindern im Alter von zehn bis 24 Jahren – auch von der Theatergruppe des VfL Denklingen her bekannt. Auf der Laienbühne ist er seit vielen Jahren unter den Akteuren; nun soll der Schritt auf die politische Bühne folgen. Außerdem ist Braunegger seit 2011 der Vorsitzende des örtlichen Veteranenvereins. Und: Früher spielte er beim Musikverein die Posaune und 17 Jahre ist es her, dass er Faschingsprinz in Hohenfurch war.

Warum er sich für die Kandidatur entschieden hat? „Weil mir das Dorfgeschehen immer schon am Herzen gelegen ist.“, bekundete Andreas Braunegger am Donnerstagnachmittag im Gespräch mit dem KREISBOTEN. Dass er antritt, steht wohl schon seit Ende September fest.

Gemeinsam

„Mit einem gemeinsamen Wahlvorschlag wollen CSU, Freie Bürger und Freie Wählergemeinschaft Denklingen um das Vertrauen für ihren Kandidaten bei den Bürgerinnen und Bürger von Denklingen, Epfach, Dienhausen und Menhofen werben“. So formulieren es CSU-Ortsvorsitzender Michael Kießling, FW-Chef Martin Ahmon und Regina Wölfl namens der Freien Wählergemeinschaft in einer gemeinsamen Presseerklärung. Im Gemeinderat bilden die CSU und die Freien Bürger eine Fraktion.

Die drei Gruppierungen laden alle Wahlberechtigten zu einer gemeinsamen Aufstellungsversammlung ein. Diese ist für Donnerstag, 16. November, um 20 Uhr im Pfarrheim Denklingen anberaumt.

Auch in Epfach wird eine Aufstellungsversammlung einberufen, wie der KREISBOTE von Meinrad Klein und Walter Eglhofer erfahren hat. Der Termin wird dort nur einen Tag später sein, nämlich am Freitag, 17. November. Einen eigenen Kandidaten können die Epfacher bislang nicht beziehungsweise noch nicht präsentieren. Wahlvorschläge sind nur noch bis zum 23. November möglich.

In der Gemeinde Denklingen sind gut 2.000 Erwachsene zur Stimmabgabe berechtigt. Die Wahl ist notwendig, weil der bisherige Bürgermeister Michael Kießling (CSU) als Wahlkreisabgeordneter für Starnberg-Landsberg in den Bundestag eingezogen ist.

Johannes Jais

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