Damit wieder richtig Leben drin ist

In den ehemaligen Gasthof „Happerger“ in Ludenhausen soll wieder richtig Leben einziehen. Darum kümmert sich künftig der „Kulturförderverein Happerger“. Die Gemeinde Reichling, die das Gebäude erworben hatte, überlässt den ehemaligen Gasthof dem Kulturförderverein. Damit ist der Verein ab sofort Ansprechpartner für alle, die in dem Gebäude Veranstaltungen abhalten wollen.

Vereinsvorsitzende Monika Prestel hofft, dass der Happerger „wiederbelebt“ wird und dass noch mehr Veranstaltungen als bisher das Ludenhausener Dorfleben bereichern werden. Dies ist auch der Wunsch von Reichlings Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler: „Ich hoffe, dass die Bürger den Happerger rege nutzen“, meint sie. Der Kulturförderverein ist künftig für die Untervermietung des Gebäudes zuständig. Sowohl Vereine als auch Privatleute aus dem Gemeindegebiet können den Saal gegen ein Entgelt für kulturelle oder gesellschaftliche Veranstaltungen mieten. Falls ortsfremde Veranstalter das ehemalige Gasthaus nutzen wollen, muss die Gemeinde dem erst zustimmen. Dasselbe gilt für gewerbliche Zwecke. In diesen beiden Fällen müssen die Anträge dem Gemeinderat vorgelegt werden, der dann die Untervermietung genehmigen oder ablehnen kann. Dies ist in einem Nutzungsvertrag geregelt, den die Gemeinde Reichling und der Kulturförderverein geschlossen haben. „Der Gemeinderat und ich freuen uns sehr, dass wir zusammen mit dem Verein und seiner Vorsitzenden Monika Prestel zu einem guten Ergebnis gelangt sind“, zeigt sich Horner-Spindler zufrieden mit dem ausgehandelten Vertrag und dankt allen, die bereit seien, Verantwortung zu übernehmen. Die Bürgermeisterin betont, dass alle örtlichen Vereine den Happerger auch weiterhin so nutzen können wie bisher. Das nächste Mal ist es am Samstag, 24. Oktober, beim „Night Clubbing“, das der Jugendclub organisiert, soweit. Auch für Sylvester ist der Saal bereits vergeben: Dann ruft der Förderverein zur Ballnacht mit der Gruppe „Die Cocktails“ auf. Veranstaltungen wie das Faschingsspektakel des Jugendclubs oder der Adventsbasar des Frauenkreises sollen weiterhin im ehmaligen Gasthof stattfinden. Der Kulturförderverein muss in Zukunft die anfallenden Betriebskosten für Strom, Heizung sowie Wasser und Abwasser zahlen. Ebenso übernimmt er die Wartung und Reparaturen am Inventar (im kleinen Umfang auch am Gebäude). Das erste, was der Verein anpackt, ist die Errichtung einer Theke im Saal. Gebrauchte Küchenzeilen und Stühle haben die Mitglieder auch schon angeschafft. Später werden vielleicht die Fenster im Saal ausgewechselt. Doch zunächst wird die Heizungsanlage saniert – doch für diese Rechnung kommt noch die Gemeinde auf. Auch in der Küche ist noch was zu tun: Hier muss eine neue Wasserleitung verlegt werden.

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