Attraktion in Dießen:

Plantschen am Mühlbach

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Der Vorplatz des Tosbeckens am Mühlbach soll in einen kleinen Wassererlebnisbereich umgestaltet werden. Der Gemeinderat hat sich einstimmig für eine Planungsvariante entschieden.

Dießen – Es hat eine Weile gedauert, doch nun scheint in Sachen Plantschbecken beim Tosbecken am Mühlbach eine Planung gefunden zu sein, die Versicherungsschutz genießt, bezahlbar ist und den Vorstellungen aller Gemeinderäte entspricht – lediglich an gestalterischen Details soll noch ein bisschen gefeilt werden. Grundsätzlich sprach sich der Gemeinderat einstimmig für den vom Ingenieurbüro Wittke aus Landsberg überarbeiteten Entwurf aus, der voraussichtlich 89.000 Euro kosten wird.

Anstelle des derzeitigen Vorplatzes am Tosbecken soll ein kleiner Wassererlebnisbereich entstehen, indem das Becken zur Straße hin aufgeweitet und begehbar gemacht wird. Ein Schacht, der zur Bewässerung der bachabwärts liegenden Fischteiche frei zugänglich bleiben soll, ist von der Umgestaltung nicht betroffen.

Das Becken, so die Planung, ist von einer Sitzfläche umgeben. Über drei 50 Zentimeter breite und 15 Zentimeter hohe Stufen, die mit einem Geländer versehen sind, gelangt man bequem in das zirka 40 Zentimeter seichte Wasser. An der Ostseite ist in Verlängerung der benachbarten Fußgängerbrücke eine lange Sitzbank vorgesehen. Verweilen kann man auf Betonquadern entlang der Mühlstraße. Die Sitzgelegenheiten sollen zugleich verhindern, dass unmittelbar am Becken geparkt wird. Die Mauer die das Tosbecken umgibt, soll auf eine Höhe von 60 Zentimetern zurückgebaut werden, damit das Wasser in das benachbarte, neue Becken schwappen kann. Da im stark bewegten Wasser des Tosbeckens nicht gebadet werden darf, wird dieses durch ein Geländer auf der Mauer vom neuen Wassererlebnisbereich abgegrenzt.

Änderungswünsche wurden lediglich im Detail laut: Petra Sander (Grüne) missfielen die Sitzquader aus Beton. Sie schlug stattdessen Bänke ohne Rückenlehne vor, so das der Blick zur Straße oder zum Becken gehen kann. Edgar Maginot (CSU) favorisierte Sitzquader aus heimischem Tuffstein in Kombination mit Holz. Für eine Bank mit Rückenlehne an der Ostseite sprach sich Bürgermeister Herbert Kirsch aus.

Entscheidung im Mai

Bis zur nächsten Gemeinderatssitzung soll das Ingenieurbüro Wittke nun eine Materialliste vorlegen, damit im Mai abschließend über die Gestaltung des Wassererlebnisbereichs entschieden werden kann. Schließlich, so Kirsch, soll die Baumaßnahme noch vor den Sommerferien ausgeschrieben werden.

Eine kreative Idee für den Nachhauseweg äußerte Planer Wittke nach der Abstimmung: Die Stützmauer an der Westseite könnte eventuell als „kleiner Wasserfall“ umgestaltet werden. Zur Diskussion steht auch eine künstlerische Gestaltung dieser Fläche.

Ursula Nagl

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